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26.07
2010

Standort-Übersicht mit Icinga

Wie ich hier ja schon einmal erwähnt habe, setzen wir für die Systemüberwachung unser Server und Klienten Icinga ein. Und das läuft ganz gut:

Die Konfigurationsdateien für die über 250 Windows- und Linux-Rechner werden mittlerweile per Skript erzeugt. Die dafür notwendigen Basisdaten liegen in einer Datenbank und Perl baut die Host-, Hostgroup- und Servicegroup-Configs (dabei muss man leider auch zwischen Windows- und Linux-Clients Unterschiede machen: Die Windows-Namen müssen groß geschrieben werden, da NSClient++ den Hostnamen – wenn dies automatisch geschieht – nur als Großbuchstaben zurück gibt…wieder ein paar überflüssige Zeilen Code mehr :-) ).  Irgendwann hoffe ich ja, diese Infos aus dem OTRS::ITSM zu ziehen, aber das dauert wohl noch etwas, bis ich da durchschaut habe, wie ich Hosts und Standort-Zuordungen vernünftig exportieren kann.

Jetzt haben wir zwar alle notwendigen Informationen, aber richtig interessant wird es ja erst, wenn man diese auch den Studierenden in vernünftiger Form zur Verfügung stellen kann. Am Besten bunt und einfach. Also fix Nagvis installiert und eine Übersichtskarte unserer Standorte gebaut. Aber damit war der Herr Dennis nicht zufrieden, der möchte Zoomen und Blinken und weiß der Geier. Da Nagvis sowas aber leider nicht kann (jedenfalls habe ich es damit nicht innerhalb von 5 Minuten hinbekommen), muss etwas eigenes her.

Auftritt Icinga-API: Damit ist es möglich, auf die Informationen von Icinga strukturiert zuzugreifen (die Icinga-Leute nutzen das auch selbst, bspw für ihr neues Webinterface). Nachteil (aus meiner Sicht) ist allerdings, dass man dafür PHP benötigt. Aber was tut man nicht alles für die Nutzer…  Schritt eins ist, die notwendigen Infos über die API auszulesen. Das ist kein großes Problem, die Doku dazu ist recht gut (obwohl ich ein, zwei Mal das Gefühl hatte, dass in der API-Doku Abfrage-Parameter und -objekte beschrieben werden, die die API gar nicht kennt :-) ). Für die Studierenden als interessant  befunden wurden die Infos zu Anzahl der Rechner pro Standort, Hardware-Verfügbarkeit und ob die Rechner besetzt oder frei sind.

Als nächstes kommt die grafische Darstellung dieser Daten. Da ich mit Openstreetmap nicht nach 5 Minuten zurecht kam (man mag hier vielleicht ein Muster erkennen), kommt dafür momentan GoogleMaps zum Einsatz. Auch da ist eine gute Doku vorhanden, so dass nur noch die Geo-Koordinaten der Standorte ermittelt werden müssen (Momentan habe ich diese noch manuell herausgesucht und der Datenbank gespeichert. Allerdings wäre es auch möglich, diese mittels der Adresse der Standorte per Skript zu erzeugen…allerdings hat die seperate Speicherung den Vorteil, dass man per GPS die exakten Koordinaten eines Standorts erfassen kann). Das dafür notwendige Javascript-Zeug erzeuge ich natürlich auch per Skript :-)

Aber Dennis wollte ja noch mehr: Man soll auf die Standorte klicken können, um mehr Infos zu erhalten. Gefährliches Halbwissen kommt mir wieder in den Sinn: Per CSS und Javascript kann man ja Elemente sichtbar und unsichtbar setzen… Allerdings wollte ich neben PHP nicht noch ‘ne Sprache nehmen, die ich nicht sonderlich mag und habe ich aus diesem Grund für jquery als Framework entschieden…obwohl ich das bestimmt auch sehr quick’ dirty benutze, da ich auch diesen Code über PHP und Schleifen erzeugen lasse… im Endeffekt entstehen so über 1000 Zeilen HTML aus 90 Zeilen PHP. :-) Für die Webseite selbst nutze ich Smarty als Framework – einfach, weil es durch die Trennung von Template und Skript übersichtlicher wird – klar kann man das ganze auch hardcore direkt mit PHP bauen, aber dann führt das entweder zu Kraut und Rüben oder aber – aus meiner Sicht – unnützer Mehrarbeit für die “saubere” Lösung.

19.07
2010

In letzter Zeit stelle ich vermehrt fest, dass ich Dinge kaufe die ich gar nicht haben wollte. Das ist jetzt zwar grundsätzlich nicht so verkehrt wie es klingt, immerhin landet mein Geld so in der Wirtschaft und ich bekomm auch eine entsprechende Gegenleistung, aber kurz gesagt ist es schon ziemlich bescheuert …
Normalerweise findet man zufällig in der Werbung ein Prospekt vom Saturn oder Mediamarkt, notiert sich im Geiste was man davon kaufen will geht/fährt da kurz vorbei und fertig.
Nicht so bei mir :)
Letzte Woche wollte ich mal schauen ob die bei Mediamarkt von Dream Theater – Chaos in Motion haben, hatten sie natürlich nicht, Filter – Take A Picture auch nicht obwohl ich das auch gern kaufen würde. Mitgenommen hab ich letztlich dann Bullet For My Valentine – The Poison, Green Day – 21st Century Breakdown, Transatlantic – Whirlwind und noch irgendwas glaub ich. Mein Glück war das an dem Samsung HT-C5550 kein Preisschild stand und ich zu faul war nen Verkäufer zu suchen, sonst hätte ich jetzt wahrscheinlich eine 5.1 Anlage im Wohnzimmer …
Heute war ich dann mal bei Saturn, da war ich letzte Woche zwar schon und hab nen Stapel Filme mitgebracht, aber ich wollte ja die Chaos in Motion haben …
Natürlich hatten die das auch nicht, dafür aber das Video zu Live At Budokan, welches ich mir dann auch grad mal angesehen hab. Bei dem Petrucci sieht das irgendwie alles viel einfacher aus, ich brech mir da höchstens die Finger :(
In der Hand hatte ich noch eine der wenigen Maiden Alben die mir fehlen, aber das hab ich wohl geistesabwesend zurückgelegt, zumindest liegt es hier nicht rum. Dafür Bullet For My Valentine – Fever, Megadeth – Endgame und Billy Talent – III.
Auf dem Weg nach draußen hab ich dann noch mal nen Blick zwischen die Kopfhörer geworfen weil ich mit dem Gedanken gespielt hab mir die Sennheise MX-W1 zuzulegen (das sind schnurlose In-Ear-Teile und mit 250,-€ auch nicht grad günstig) hatten sie aber nicht da … zum Glück. Dafür standen grad zwei Mädels da rum die für ihre Ipods Kopfhörer gesucht haben, die sind jetzt stolze Besitzer von ebenfalls Sennheiser-Geräten :)
Ich besitze ja selbst auch solche kleinen Walkmandinger für den Laptop die sind qualitativ wie ich finde schon ziemlich hochwertig, allerdings wie ich vorhin gesehen hab auch weitaus teurer als die 10€ Sonydinger die wohl für nen mp3-Player auch reichen würden, wenn man eh nur Charts hört … davon ausgehend das die beiden wohl Preisschilder lesen können, brauch ich mir da wohl aber keine Vorwürfe machen.

06.07
2010

Merkwürdige Tage

Es gibt einige Tage im Jahr, die sind ziemlich merkwürdig, gestern war so einer davon.
Ich glaube ja persönlich eigentlich nicht so an Zufälle, hauptsächlich weil einige sogenannte Zufälle in meinem Weltbild einfach viel zu absurd sind. Das sieht dann eher aus, als hätte irgendein Autor einen ähnlichen Tag gehabt.

Bilanz des Tages: einiges über Pink Floyd gelernt; festgestellt das selbst ein gutes Floyd Rose Tremolo in einer Ibanez JEM7 nicht verstimmungsfrei ist (das stell ich häufiger fest); reißende Gitarrenseiten schmerzhaft sein können; ich  mein gutes altes DigiTech RP14D wieder am Rechner anschliessen sollte; C-Dur und A-Moll die wohl häufigsten Tonarten sind; improvisieren leichter ist als man meinen sollte.

Außerdem sollte ich mir mal wieder in Ruhe das Pulse Video anschauen allein schon weil die Qualität bei Youtube einfach nicht für sowas gedacht ist.

PS Notiz an mich: wenn ich das nächste mal so schlau bin in der Nacht meinen Linuxdesktop updaten zu wollen, das ganze einfach sein lassen …

02.07
2010

Ein paar freie Tage

Ich hab mich dazu durchgerungen mal ein paar Tage frei zu nehmen, sprich noch Resturlaub vom letzten Jahr zu nutzen.
Grundsätzlich ist schon allein die Tatsache bis mittags schlafen zu können für mich Erholung pur. Dieses früh zu Bett gehen um dann pünktlich zum Kernzeitbeginn wieder im Büro zu sein liegt mir als notorischen Langschläfer und Morgenmuffel mal so überhaupt nicht.

Eigentlich hatte ich mir auch vor genommen ein paar Dinge zu erledigen, aber irgendwie ist das meiste davon noch nicht passiert, Motivation ist halt auch nicht so mein Ding.
Immerhin hab ich es mal geschafft bei einer Werkstatt vorbeizuschauen die sich dann kommenden Dienstag mal um meinen kleinen fahrbaren Untersatz kümmern; Ölwechsel (dringend nötig), Heckscheibendichtungkleben (der Optik wegen) und Spur vermessen/einstellen, die ist nämlich seit einem Jahr nicht mehr das was ich unter gerade verstehe …
Sofern da nichts ernsthaft kaputt ist sollte sich das im Rahmen von etwa 200€ bewegen, find ich durchaus angemessen und TÜV wär erst nächtes Jahr, vorher wär ein neues Auto also eh nicht sinnvoll.
Danach war ich noch kurz beim lokalen Musikalienhandel um mir neue Saiten zu kaufen und wo ich schon mal da war hab ich mich mal etwas im Laden umgesehen.
Nun gibt es Leute (die ich nichtmal persönlich kenne) die behaupten ich wäre ein vernünftiger Mensch … in der Umgebung von Elektronik oder Musikinstrumenten setzt allerdings das logische Denken bei mir ab und zu mal aus :)

Das Ende vom Lied war ein etwa zweistündiger Aufenthalt mit einer fachlichen Exkursion über Westerngitarre; der Frage “Wieviel willst du den ausgeben” und der von mir erwarteten Antwort “Geld spielt keine Rolle”.
Es ist übrigens nicht sehr schlau in einem Verkaufsgespräch erstens zu sagen man hätte von dem Zeug keine Ahnung, zweitens zu behaupten man hätte irgendwas in der Richtung gerne und drittens kein wirkliches Preislimit zu setzen.
Lange Rede kurzer Sinn, ich bin nun stolzer Besitzer einer Art&Lutherie (Godin) Westerngitarre, Cedar Antique Burst.

Mein Glück war dabei noch das ich defintiv keine “bunte” Gitarre haben wollte, sonst hätte ich weitere 200€ mehr dagelassen. War trotzdem ziemlich unvernünftig, auch wenn das Gute Stück ihr Geld mehr als Wert ist. Und wo ich schon da war, hab ich dann gleich noch einen passenden Koffer und Gitarrenständer mitgenommen, nicht das ich sowas überhaupt brauchen würde … zumindest siehts im Wohnzimmer ganz nett aus. Jetzt muß ich nur noch entweder die Gibson Doubleneck kaufen oder versuchen bei Ebay eine möglichst gut erhaltene Ibanez JPM100 der ersten Serie ergattern, dann steht in jeder Ecke eine rum :D

Und so sieht das dann in etwa aus: Gina, sucht noch einen Namen und Karichma

22.06
2010

TouchStick deaktivieren

Ha, endlich, endlich kann ich diesen doofen TouchStick unter Linux deaktivieren! Das nervt mich schon seit Jahren: Überall findet man Anleitungen, die beschreiben, wie man sein Touchpad deaktiviert, weil der Stick ja soviel besser, cooler, schneller, usw. ist.

Aber da die von uns eingesetzten Dell-Notebooks auch die doofe Angewohnheit haben, meinen Cursor verspringen zu lassen, wenn man auch nur in die Nähe des Sticks kommt, bin ich froh, das Ding abschalten zu können. Ein einfaches:

xinput set-int-prop “DualPoint Stick” “Device Enabled” 8 0

und ich kann in Ruhe schreiben. :-)

Jedenfalls heißt das Ding bei mir so, im Einzelfall sorgt aber ein kurze Suche mittels

xinput list |grep -i stick

dafür, den Namen auf dem eigenen System rauszufinden.

18.06
2010

Google Chrome/Chromium

Hmm, ich habe kein Händchen für die Wahl meiner Browser. Egal, welchen ich nutze, alle haben sie doofe Bugs.

Angefangen habe ich mit dem Firefox, da war erst die DPI-Berechnung kaputt, dann mal wieder eine andere Kleinigkeit. Auch das Zusammenspiel mit dem Flash-Plugin war nie so beeindruckend und jedesmal, wenn der Player den Abgang machte, hing der ganze Browser im Nirvana fest (klar: auf der Kommandozeile konnte man den nswrapper-Prozess abschießen, dann lief wenigstens wieder so, dass man weiter surfen konnte – aber dass kann nicht der Standardweg sein ;-) ). Zwar kann der Firefox mittlerweile wohl auch seine Tabs einzeln absichern, so dass dieses Verhalten so nicht mehr vorkommen soll, aber jetzt will ich nicht mehr.. :-)

Der von Dennis bevorzugte Opera kam danach: An sich war da – so meine Erinnerung – nicht wirklich viel kaputt, aber da das Ding auf QT aufsetzt, passte es sich nie richtig in meinen Gnome-Desktop ein. Dann konnten die ersten Versionen vom Zehner nicht mit dunklen Desktop-Themes umgehen. In der Folge waren dann Formulare auf Webseiten der Horror – Schwarz auf Schwarz finde ich persönlich nicht bestmöglichste Kombination. Also musste wieder was neues her.

Nach einer kurzen Rückkehr zum Firefox nutzte ich jetzt Chromium. Und war da bis heute auch recht zufrieden mit. Aber dann habe ich vorhin mal die DPI-Auflösung angepasst und jetzt lese ich gerade im Bugtracker, dass das blöde Ding intern immer mit 96dpi rechnet. Waah, ist klar: Warum sollte man sowas auch als Variable definieren…schließlich sind ja alle Monitore der Welt gleich und zeigen die identische Auflösung.

Egal, jetzt habe ich die Fontgröße auf 24 gesetzt. Und es sieht fast so aus, wie der Rest des Systems. Ich verstehe es einfach nicht…

18.06
2010

VMWare Player und Linux

Um die Computerprobleme unserer Studierenden nachvollziehen zu können, haben wir in eine unserer Beratungsstellen nun einen Anmelderechner stehen.
Das ist ein Windows irgendwas auf dem dann im VMWare Player zum einen unsere Windows Umgebung läuft und parallel dazu unser Diskless Linux.
Unter Windows funktioniert das natürlich völlig Problemlos, ironischerweise haben die meisten Studierenden Probleme mit der Windowsumgebung :)
Das Linuxsystem funktioniert prinzipiell auch, nur das die Maus unter Xorg sich sehr merkwürdig verhält. Angeblich soll das eine Macemulation sein, aber so 100% richtig ist das nicht. Unser Xorg wird beim booten per Script erzeugt und liefert in der Regel auch funktionierende Configs, selbst bei vorhanden ATI/nVidia-Karten wird dann der Binary-Treiber gewählt so, so daß selbst aktuelle 3D-Anwendungen unter Wine funktionieren (anders kann ich das nicht sinnvoll umschreiben).

Unter VMWare Player funktioniert dann halt die Maus nicht richtig, überläßt man Xorg sich selbst, so wie Niels das gern hätte funktioniert die Keyboardausgabe im GDM nicht mehr :(
Man sieht also nicht mehr was man da grad eintippt und es soll Helden geben, die ihren eigenen Namen nicht schreiben können. Oder wie ich ihr Passwort regelmäßig falsch schreiben. Ist also auch keine zufriedenstellende Lösung.
Konfiguriere ich die Maus manuell als vmmouse, stürzt Xorg beim start mit einem Trace ab, der selbe Treiber wird anstandslos geladen wenn ich nichts mache… wtf
Im Internet bin ich natürlich bisher auch nicht fündig geworden, dafür hab ich einen lustigen Fehler in unserem DXS System gefunden. “cmd && (cmd2 ; cmd3)” hab ich da irgendwann mal schlauerweise geschrieben und durfte grad nachlesen das () eine Subshell startet, das ist aber nicht was da passieren soll und eigentlich weiß ich das auch. Somit läuft das dritte Kommando eigentlich im falschen Kontext, funktioniert allerdings trotzdem. Damit werde ich mich dann mal bei schlechtem Wetter auseinandersetzen :)

Nebenbei hab ich mich mit einer unserer Beraterinnen unterhalten, welche Nutzerprobleme da genau behoben werden können/sollen. Unter anderem das zurücksetzen des Windowsprofils. Da benennen wir einfach den Profilordner um, der wird dann beim nächsten Login neuerstellt. Unsere Beratung macht das, wie ich finde etwas zu umständlich via WinSCP. Das kann man den Studenten auch schlecht erklären, also eher nicht Do-It-Yourself geeignet. Das geht unter Linux natürlich einfach und bunt.
Weiteres häufiges Problem, überfüllte Mailbox auf dem Exchange. Dank GMX und lustigen Forwardings unserer Nutzer, kommt es schon mal vor das innerhalb von 2 Minuten 8000 Fehlermeldungen das Postfach sprengen. Jetzt haben unsere Studierenden die Möglichkeit:
1: über den Outlook Web Access, die Fehlermeldungen Seitenweise löschen
2: dem Nutzer erklären wie er ein Mailprogramm einrichtet um dort die Mails zu löschen
oder mein Favorit, Nummer 3: sich unter Linux einloggen und einfach den Thunderbird starten. Den konfigurieren wir bereits so, daß die Studenten nur noch ihr Passwort eingeben müssen, mit AD/Kerberos fällt das dank Single-Sign-On auch irgendwann weg. Dann können die bequem per Filter markiert und gelöscht werden.

Damit das funktioniert wäre halt nur eine normal funktionierende Maus vorteilhaft und nicht der Schrott der da im Moment erkannt wird :(

17.06
2010

Neue WordPress-Version

Hehe, heute mittag noch den Dennis damit geärgert, dass ich auf die 3er-Beta von WordPress updaten wollte….und jetzt lese ich, dass das Ding gerade veröffentlicht wurde :-)

@Dennis: Mal gucken, wann das Update voran geht :-) Muahahahaha.

[Update]
Equal goes it lose! :-)

17.06
2010

Der Skymaster DX 24 und die Firmware

Ich hab’ jetzt ja schon viele Sachen mit neuer Firmware versorgt und abgesehen vom dem einen Epox-Board, wo wir vom Schwester-Mainboard mal kurz den BIOS-Chip geklaut haben, dabei den Sockel angebrochen haben (was aber das das Board in keinster Weise beeinträchtigt hat – jedenfalls wenn man davon absieht, dass man das VGA-Kabel nicht mehr abziehen konnte, ohne danach die Grafikkarte aus- und wieder einzubauen :-) ), lief das bisher auch immer recht gut…ok, und das doofe Nokia-Telefon, was erst meine Daten gesichert hat und mir dann sagte “einspielen geht nicht mehr, ich lösche das mal für dich…”.

Gestern wollte ich dann also mal für die zukünftige Schwiegermutter den Sat-Receiver updaten, da der bei manchen Sendern mal ein, zwei Sekunden das Bild angehalten hat (Ton lief immer schön weiter). Zuerst versucht, dass OTA-Update einzuspielen, aber das wollte nicht. Dann kurz auf die Skymaster-Seite geguckt und in den FAQs (bzw. der einen FAQ) gelesen, dass es momentan auch keine Updates via Sat gibt.

Folglich führte mich der Weg – schon unter leichtem Grummeln – in den Keller, um das Nullmodem-Kabel zu suchen. Dann die Firmware samt Update-Programm von der Seite geladen, Readme geöffnet und nach Anleitung vorgegangen. Das ging recht fix und ohne Probleme.

Dachte ich jedenfalls: Nach dem Reboot der Box stand überall im Menu nur noch “error!” Das Spiel noch zwei Mal gemacht, aber jedesmal das exakt gleiche Ergebnis produziert. Egal, denkt sich der technisch versierte Mensch, versuchen wir mal ein Reset. Es hat ein paar Versuche gedauert, sich über im Internet zusammengesuchte Screenshots eine Struktur des Menüs zu bauen, da ja überall nur “error!” als Bezeichner prangte. Brachte aber auch nix, denn die Auswahl des Menüpunktes, den ich für Reset gehalten habe, kam nur ein grün-flimmernder Bildschirm…doof.

Danach folgten viele Minuten nervige Google-Suche: Ich weiß jetzt, dass das Ding kompatibel zu zig anderen Modelle ist, deren Firmware scheinbar besser, stabiler und hübscher (das glaube ich ungesehen) als die von Skymaster. Ich wollte aber ungern die Firmware eines anderen Herstellers laden, weil da immer stand, das wäre nur one-way :-) Aber in den Tiefen der Beiträge fand ich dann den rettenden Beitrag: Man muss nicht nur die Software auf der Kiste austauschen, sondern auch den Bootloader neu patchen (das steht natürlich nirgends in der offiziellen Doku, scheint dem Hersteller wohl nicht erwähnenswert zu sein [aber tausendmal erklären, dass man den richtigen COM-Port nutzen muss, nenene]).

Endlich also zuerst den Bootloader gepacht (MiniLoader4p7p5b.urt im meinem Fall) und dann die eigentliche Firmware draufgespielt (fesm072005_8p5_5p7_5p8_GER.FJ.dat). Jetzt kann die Schwiegermutter in spe auch wieder ohne Aussetzer Fernsehen gucken :-)

Zusammengefasst:

  1. Firmware runterladen und entpacken
  2. Receiver am Netzschalter hinten ausschalten
  3. Rechner und Receiver mittels Nullmodem-Kabel verbinden
  4. Am Receiver vorne die “Programm runter”-Taste gedrückt halten und den Netzschalter betätigen (nach ein paar Sekunden erscheint die Meldung, dass die Box auf Daten wartet)
  5. Am PCSerialTran32.exe starten
  6. Als Datei MiniLoader4p7p5b.urt auswählen und diese auf die Box hochladen
  7. Box auschalten und die Punkte 1-5 nochmal analog durchführen. Danach das gleiche Spiel nochmal mit der Firmware selbst, also als Datei fesm072005_8p5_5p7_5p8_GER.FJ.dat auf die Box schaffen
  8. Fertig :-)
16.06
2010

Reingehört

Heute mal von den neuen CDs zwei in die Stereo-Anlage gelegt mit folgendem Ergebnis:

Metallica / Death Magnetic ist wie schon das Album davor (St. Anger) und das Album davor oder davor und davor irgendwie nicht mein Fall. Zumindest verbinde ich mit dem Namen Metallica einen anderen Sound, ist jetzt nicht so schlecht wie Load oder ReLoad, aber richtig gut ist es auch nicht. Vom Sound her klingt es mir irgendwie zu dumpf, genau wie die Vorgänger. Man sollte meinen die schaffen in 20 Jahren nochmal die Kurve zurück zu Klassikern wie Battery, Master of Puppets, Four Horsemen oder Enter Sandman… naja, der Vollständigkeit halber werde ich das nächste Album zwar auch kaufen, aber große Erwartungen hab ich langsam nicht mehr.

Bullet For My Valentine / Scream Aim Fire, welches ja auch schon zwei Jahre alt ist fand ich dagegen mal wieder erfrischend. Musikalisch jetzt auch nichts besonderes aber vom Klangbild her war das eher was für meinen Geschmack. Da lohnt es sich vermutlich auch noch die anderen Alben? zu kaufen.

Die Katy Perry hab ich noch nicht angehört, aber das wird wohl eher so Chartsmusik sein. So einmal im Jahr schafft es ja sogar ein Stück das mir gefällt in die Top20. Aktuell dürfte das dann AC/DC / Iron Man 2 sein, aber das muß warten, ist ja eher ne Best-Of und die normalen Alben hab ich schon. Davor müßte ich mir erstmal noch die Best of Guns N’Roses und Megadeth zulegen.

Und ich hab mir endlich mal die Zeit genommen Dream Theater / Black Clouds & Silver Linings komplett anzuhören, obwohl das auch schon seit nem Jahr im Regal steht: im Vergleich zu dem da oben einfach eine ganz andere Liga. Merkt man halt schon, dass das Musiknerds sind, ich persönlich find die großartig. Bei denen ist auch jedes Album einzigartig, da hört man eine stetige Entwicklung raus und passt halt thematisch immer sehr gut zusammen.

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