Merkwürdige Tage

Es gibt einige Tage im Jahr, die sind ziemlich merkwürdig, gestern war so einer davon.
Ich glaube ja persönlich eigentlich nicht so an Zufälle, hauptsächlich weil einige sogenannte Zufälle in meinem Weltbild einfach viel zu absurd sind. Das sieht dann eher aus, als hätte irgendein Autor einen ähnlichen Tag gehabt.

Bilanz des Tages: einiges über Pink Floyd gelernt; festgestellt das selbst ein gutes Floyd Rose Tremolo in einer Ibanez JEM7 nicht verstimmungsfrei ist (das stell ich häufiger fest); reißende Gitarrenseiten schmerzhaft sein können; ich  mein gutes altes DigiTech RP14D wieder am Rechner anschliessen sollte; C-Dur und A-Moll die wohl häufigsten Tonarten sind; improvisieren leichter ist als man meinen sollte.

Außerdem sollte ich mir mal wieder in Ruhe das Pulse Video anschauen allein schon weil die Qualität bei Youtube einfach nicht für sowas gedacht ist.

PS Notiz an mich: wenn ich das nächste mal so schlau bin in der Nacht meinen Linuxdesktop updaten zu wollen, das ganze einfach sein lassen …

Ein paar freie Tage

Ich hab mich dazu durchgerungen mal ein paar Tage frei zu nehmen, sprich noch Resturlaub vom letzten Jahr zu nutzen.
Grundsätzlich ist schon allein die Tatsache bis mittags schlafen zu können für mich Erholung pur. Dieses früh zu Bett gehen um dann pünktlich zum Kernzeitbeginn wieder im Büro zu sein liegt mir als notorischen Langschläfer und Morgenmuffel mal so überhaupt nicht.

Eigentlich hatte ich mir auch vor genommen ein paar Dinge zu erledigen, aber irgendwie ist das meiste davon noch nicht passiert, Motivation ist halt auch nicht so mein Ding.
Immerhin hab ich es mal geschafft bei einer Werkstatt vorbeizuschauen die sich dann kommenden Dienstag mal um meinen kleinen fahrbaren Untersatz kümmern; Ölwechsel (dringend nötig), Heckscheibendichtungkleben (der Optik wegen) und Spur vermessen/einstellen, die ist nämlich seit einem Jahr nicht mehr das was ich unter gerade verstehe …
Sofern da nichts ernsthaft kaputt ist sollte sich das im Rahmen von etwa 200€ bewegen, find ich durchaus angemessen und TÜV wär erst nächtes Jahr, vorher wär ein neues Auto also eh nicht sinnvoll.
Danach war ich noch kurz beim lokalen Musikalienhandel um mir neue Saiten zu kaufen und wo ich schon mal da war hab ich mich mal etwas im Laden umgesehen.
Nun gibt es Leute (die ich nichtmal persönlich kenne) die behaupten ich wäre ein vernünftiger Mensch … in der Umgebung von Elektronik oder Musikinstrumenten setzt allerdings das logische Denken bei mir ab und zu mal aus :)

Das Ende vom Lied war ein etwa zweistündiger Aufenthalt mit einer fachlichen Exkursion über Westerngitarre; der Frage “Wieviel willst du den ausgeben” und der von mir erwarteten Antwort “Geld spielt keine Rolle”.
Es ist übrigens nicht sehr schlau in einem Verkaufsgespräch erstens zu sagen man hätte von dem Zeug keine Ahnung, zweitens zu behaupten man hätte irgendwas in der Richtung gerne und drittens kein wirkliches Preislimit zu setzen.
Lange Rede kurzer Sinn, ich bin nun stolzer Besitzer einer Art&Lutherie (Godin) Westerngitarre, Cedar Antique Burst.

Mein Glück war dabei noch das ich defintiv keine “bunte” Gitarre haben wollte, sonst hätte ich weitere 200€ mehr dagelassen. War trotzdem ziemlich unvernünftig, auch wenn das Gute Stück ihr Geld mehr als Wert ist. Und wo ich schon da war, hab ich dann gleich noch einen passenden Koffer und Gitarrenständer mitgenommen, nicht das ich sowas überhaupt brauchen würde … zumindest siehts im Wohnzimmer ganz nett aus. Jetzt muß ich nur noch entweder die Gibson Doubleneck kaufen oder versuchen bei Ebay eine möglichst gut erhaltene Ibanez JPM100 der ersten Serie ergattern, dann steht in jeder Ecke eine rum :D

Und so sieht das dann in etwa aus: Gina, sucht noch einen Namen und Karichma

TouchStick deaktivieren

Ha, endlich, endlich kann ich diesen doofen TouchStick unter Linux deaktivieren! Das nervt mich schon seit Jahren: Überall findet man Anleitungen, die beschreiben, wie man sein Touchpad deaktiviert, weil der Stick ja soviel besser, cooler, schneller, usw. ist.

Aber da die von uns eingesetzten Dell-Notebooks auch die doofe Angewohnheit haben, meinen Cursor verspringen zu lassen, wenn man auch nur in die Nähe des Sticks kommt, bin ich froh, das Ding abschalten zu können. Ein einfaches:

xinput set-int-prop “DualPoint Stick” “Device Enabled” 8 0

und ich kann in Ruhe schreiben. :-)

Jedenfalls heißt das Ding bei mir so, im Einzelfall sorgt aber ein kurze Suche mittels

xinput list |grep -i stick

dafür, den Namen auf dem eigenen System rauszufinden.

Google Chrome/Chromium

Hmm, ich habe kein Händchen für die Wahl meiner Browser. Egal, welchen ich nutze, alle haben sie doofe Bugs.

Angefangen habe ich mit dem Firefox, da war erst die DPI-Berechnung kaputt, dann mal wieder eine andere Kleinigkeit. Auch das Zusammenspiel mit dem Flash-Plugin war nie so beeindruckend und jedesmal, wenn der Player den Abgang machte, hing der ganze Browser im Nirvana fest (klar: auf der Kommandozeile konnte man den nswrapper-Prozess abschießen, dann lief wenigstens wieder so, dass man weiter surfen konnte – aber dass kann nicht der Standardweg sein ;-) ). Zwar kann der Firefox mittlerweile wohl auch seine Tabs einzeln absichern, so dass dieses Verhalten so nicht mehr vorkommen soll, aber jetzt will ich nicht mehr.. :-)

Der von Dennis bevorzugte Opera kam danach: An sich war da – so meine Erinnerung – nicht wirklich viel kaputt, aber da das Ding auf QT aufsetzt, passte es sich nie richtig in meinen Gnome-Desktop ein. Dann konnten die ersten Versionen vom Zehner nicht mit dunklen Desktop-Themes umgehen. In der Folge waren dann Formulare auf Webseiten der Horror – Schwarz auf Schwarz finde ich persönlich nicht bestmöglichste Kombination. Also musste wieder was neues her.

Nach einer kurzen Rückkehr zum Firefox nutzte ich jetzt Chromium. Und war da bis heute auch recht zufrieden mit. Aber dann habe ich vorhin mal die DPI-Auflösung angepasst und jetzt lese ich gerade im Bugtracker, dass das blöde Ding intern immer mit 96dpi rechnet. Waah, ist klar: Warum sollte man sowas auch als Variable definieren…schließlich sind ja alle Monitore der Welt gleich und zeigen die identische Auflösung.

Egal, jetzt habe ich die Fontgröße auf 24 gesetzt. Und es sieht fast so aus, wie der Rest des Systems. Ich verstehe es einfach nicht…

VMWare Player und Linux

Um die Computerprobleme unserer Studierenden nachvollziehen zu können, haben wir in eine unserer Beratungsstellen nun einen Anmelderechner stehen.
Das ist ein Windows irgendwas auf dem dann im VMWare Player zum einen unsere Windows Umgebung läuft und parallel dazu unser Diskless Linux.
Unter Windows funktioniert das natürlich völlig Problemlos, ironischerweise haben die meisten Studierenden Probleme mit der Windowsumgebung :)
Das Linuxsystem funktioniert prinzipiell auch, nur das die Maus unter Xorg sich sehr merkwürdig verhält. Angeblich soll das eine Macemulation sein, aber so 100% richtig ist das nicht. Unser Xorg wird beim booten per Script erzeugt und liefert in der Regel auch funktionierende Configs, selbst bei vorhanden ATI/nVidia-Karten wird dann der Binary-Treiber gewählt so, so daß selbst aktuelle 3D-Anwendungen unter Wine funktionieren (anders kann ich das nicht sinnvoll umschreiben).

Unter VMWare Player funktioniert dann halt die Maus nicht richtig, überläßt man Xorg sich selbst, so wie Niels das gern hätte funktioniert die Keyboardausgabe im GDM nicht mehr :(
Man sieht also nicht mehr was man da grad eintippt und es soll Helden geben, die ihren eigenen Namen nicht schreiben können. Oder wie ich ihr Passwort regelmäßig falsch schreiben. Ist also auch keine zufriedenstellende Lösung.
Konfiguriere ich die Maus manuell als vmmouse, stürzt Xorg beim start mit einem Trace ab, der selbe Treiber wird anstandslos geladen wenn ich nichts mache… wtf
Im Internet bin ich natürlich bisher auch nicht fündig geworden, dafür hab ich einen lustigen Fehler in unserem DXS System gefunden. “cmd && (cmd2 ; cmd3)” hab ich da irgendwann mal schlauerweise geschrieben und durfte grad nachlesen das () eine Subshell startet, das ist aber nicht was da passieren soll und eigentlich weiß ich das auch. Somit läuft das dritte Kommando eigentlich im falschen Kontext, funktioniert allerdings trotzdem. Damit werde ich mich dann mal bei schlechtem Wetter auseinandersetzen :)

Nebenbei hab ich mich mit einer unserer Beraterinnen unterhalten, welche Nutzerprobleme da genau behoben werden können/sollen. Unter anderem das zurücksetzen des Windowsprofils. Da benennen wir einfach den Profilordner um, der wird dann beim nächsten Login neuerstellt. Unsere Beratung macht das, wie ich finde etwas zu umständlich via WinSCP. Das kann man den Studenten auch schlecht erklären, also eher nicht Do-It-Yourself geeignet. Das geht unter Linux natürlich einfach und bunt.
Weiteres häufiges Problem, überfüllte Mailbox auf dem Exchange. Dank GMX und lustigen Forwardings unserer Nutzer, kommt es schon mal vor das innerhalb von 2 Minuten 8000 Fehlermeldungen das Postfach sprengen. Jetzt haben unsere Studierenden die Möglichkeit:
1: über den Outlook Web Access, die Fehlermeldungen Seitenweise löschen
2: dem Nutzer erklären wie er ein Mailprogramm einrichtet um dort die Mails zu löschen
oder mein Favorit, Nummer 3: sich unter Linux einloggen und einfach den Thunderbird starten. Den konfigurieren wir bereits so, daß die Studenten nur noch ihr Passwort eingeben müssen, mit AD/Kerberos fällt das dank Single-Sign-On auch irgendwann weg. Dann können die bequem per Filter markiert und gelöscht werden.

Damit das funktioniert wäre halt nur eine normal funktionierende Maus vorteilhaft und nicht der Schrott der da im Moment erkannt wird :(

Neue WordPress-Version

Hehe, heute mittag noch den Dennis damit geärgert, dass ich auf die 3er-Beta von WordPress updaten wollte….und jetzt lese ich, dass das Ding gerade veröffentlicht wurde :-)

@Dennis: Mal gucken, wann das Update voran geht :-) Muahahahaha.

[Update]
Equal goes it lose! :-)

Der Skymaster DX 24 und die Firmware

Ich hab’ jetzt ja schon viele Sachen mit neuer Firmware versorgt und abgesehen vom dem einen Epox-Board, wo wir vom Schwester-Mainboard mal kurz den BIOS-Chip geklaut haben, dabei den Sockel angebrochen haben (was aber das das Board in keinster Weise beeinträchtigt hat – jedenfalls wenn man davon absieht, dass man das VGA-Kabel nicht mehr abziehen konnte, ohne danach die Grafikkarte aus- und wieder einzubauen :-) ), lief das bisher auch immer recht gut…ok, und das doofe Nokia-Telefon, was erst meine Daten gesichert hat und mir dann sagte “einspielen geht nicht mehr, ich lösche das mal für dich…”.

Gestern wollte ich dann also mal für die zukünftige Schwiegermutter den Sat-Receiver updaten, da der bei manchen Sendern mal ein, zwei Sekunden das Bild angehalten hat (Ton lief immer schön weiter). Zuerst versucht, dass OTA-Update einzuspielen, aber das wollte nicht. Dann kurz auf die Skymaster-Seite geguckt und in den FAQs (bzw. der einen FAQ) gelesen, dass es momentan auch keine Updates via Sat gibt.

Folglich führte mich der Weg – schon unter leichtem Grummeln – in den Keller, um das Nullmodem-Kabel zu suchen. Dann die Firmware samt Update-Programm von der Seite geladen, Readme geöffnet und nach Anleitung vorgegangen. Das ging recht fix und ohne Probleme.

Dachte ich jedenfalls: Nach dem Reboot der Box stand überall im Menu nur noch “error!” Das Spiel noch zwei Mal gemacht, aber jedesmal das exakt gleiche Ergebnis produziert. Egal, denkt sich der technisch versierte Mensch, versuchen wir mal ein Reset. Es hat ein paar Versuche gedauert, sich über im Internet zusammengesuchte Screenshots eine Struktur des Menüs zu bauen, da ja überall nur “error!” als Bezeichner prangte. Brachte aber auch nix, denn die Auswahl des Menüpunktes, den ich für Reset gehalten habe, kam nur ein grün-flimmernder Bildschirm…doof.

Danach folgten viele Minuten nervige Google-Suche: Ich weiß jetzt, dass das Ding kompatibel zu zig anderen Modelle ist, deren Firmware scheinbar besser, stabiler und hübscher (das glaube ich ungesehen) als die von Skymaster. Ich wollte aber ungern die Firmware eines anderen Herstellers laden, weil da immer stand, das wäre nur one-way :-) Aber in den Tiefen der Beiträge fand ich dann den rettenden Beitrag: Man muss nicht nur die Software auf der Kiste austauschen, sondern auch den Bootloader neu patchen (das steht natürlich nirgends in der offiziellen Doku, scheint dem Hersteller wohl nicht erwähnenswert zu sein [aber tausendmal erklären, dass man den richtigen COM-Port nutzen muss, nenene]).

Endlich also zuerst den Bootloader gepacht (MiniLoader4p7p5b.urt im meinem Fall) und dann die eigentliche Firmware draufgespielt (fesm072005_8p5_5p7_5p8_GER.FJ.dat). Jetzt kann die Schwiegermutter in spe auch wieder ohne Aussetzer Fernsehen gucken :-)

Zusammengefasst:

  1. Firmware runterladen und entpacken
  2. Receiver am Netzschalter hinten ausschalten
  3. Rechner und Receiver mittels Nullmodem-Kabel verbinden
  4. Am Receiver vorne die “Programm runter”-Taste gedrückt halten und den Netzschalter betätigen (nach ein paar Sekunden erscheint die Meldung, dass die Box auf Daten wartet)
  5. Am PCSerialTran32.exe starten
  6. Als Datei MiniLoader4p7p5b.urt auswählen und diese auf die Box hochladen
  7. Box auschalten und die Punkte 1-5 nochmal analog durchführen. Danach das gleiche Spiel nochmal mit der Firmware selbst, also als Datei fesm072005_8p5_5p7_5p8_GER.FJ.dat auf die Box schaffen
  8. Fertig :-)

Reingehört

Heute mal von den neuen CDs zwei in die Stereo-Anlage gelegt mit folgendem Ergebnis:

Metallica / Death Magnetic ist wie schon das Album davor (St. Anger) und das Album davor oder davor und davor irgendwie nicht mein Fall. Zumindest verbinde ich mit dem Namen Metallica einen anderen Sound, ist jetzt nicht so schlecht wie Load oder ReLoad, aber richtig gut ist es auch nicht. Vom Sound her klingt es mir irgendwie zu dumpf, genau wie die Vorgänger. Man sollte meinen die schaffen in 20 Jahren nochmal die Kurve zurück zu Klassikern wie Battery, Master of Puppets, Four Horsemen oder Enter Sandman… naja, der Vollständigkeit halber werde ich das nächste Album zwar auch kaufen, aber große Erwartungen hab ich langsam nicht mehr.

Bullet For My Valentine / Scream Aim Fire, welches ja auch schon zwei Jahre alt ist fand ich dagegen mal wieder erfrischend. Musikalisch jetzt auch nichts besonderes aber vom Klangbild her war das eher was für meinen Geschmack. Da lohnt es sich vermutlich auch noch die anderen Alben? zu kaufen.

Die Katy Perry hab ich noch nicht angehört, aber das wird wohl eher so Chartsmusik sein. So einmal im Jahr schafft es ja sogar ein Stück das mir gefällt in die Top20. Aktuell dürfte das dann AC/DC / Iron Man 2 sein, aber das muß warten, ist ja eher ne Best-Of und die normalen Alben hab ich schon. Davor müßte ich mir erstmal noch die Best of Guns N’Roses und Megadeth zulegen.

Und ich hab mir endlich mal die Zeit genommen Dream Theater / Black Clouds & Silver Linings komplett anzuhören, obwohl das auch schon seit nem Jahr im Regal steht: im Vergleich zu dem da oben einfach eine ganz andere Liga. Merkt man halt schon, dass das Musiknerds sind, ich persönlich find die großartig. Bei denen ist auch jedes Album einzigartig, da hört man eine stetige Entwicklung raus und passt halt thematisch immer sehr gut zusammen.

Nachwirkungen des dist-upgrades

Eigentlich war das schon absehbar, heißt ja nicht umsonst Testing :)
Im Prinzip ist es auch meine eigene Schuld, aber der Reihe nach. Ich komm heute morgen ins Büro, noch im Hinterkopf von gestern das meine Xorg-Config nicht ganz in Ordnung ist und begebe mich also auf Fehlersuche.
Irgendwann war’s mir dann zu blöd und hab mir erstmal einen Kaffee organisiert und ein wenig mit unseren Hilfskräften über die gestrige OTRS Schulung gesprochen.
Komme also zurück ins Büro und wundere mich warum kein Bildschirmschoner läuft, nagut nach 5 Minuten warten hat er dann wenigstens die Passwordabfrage angezeigt. Konsolenlogin nicht möglich weil der TTY-Timeout kürzer war als der Look-Up in der passwd … lustiges Phänomen.
Weitere 10 Minuten später war dann auch der Opera gekillt der sauber Gigabyteweise die Platte zugemüllt hat => normales arbeiten wieder möglich.
Ich hab zwar nicht heraus gefunden woran es nun lag, dachte aber es wär ein guter Zeitpunkt mal meine Arbeitsumgebung zu entschlacken. MySQL, PostgreSQL, Samba, Stratum-2 NTP, Apache, Mumble, Nagios und diverse andere Dienste brauch ich auf dem Laptop eigentlich auch nicht und die Leichen von stable ebenso wenig.

apt-get autoremove –purge, was einem erzählt es möchte 1200 Pakete löschen, sollte man allerdings nicht einfach mit “y” beantworten. Der schwerwiegende Fehler war es dann allerdings eine alte bash-Version deinstallieren zu wollen, das “yes, do as I say so!” hätte mich stutzig machen sollen. Das ist unter anderem einer der Gründe warum immer irgendwo 2 Shells offen sind um solchen Unfug dann noch korrigieren zu können :)

Jedenfalls bin ich jetzt auf insgesamt 12xx Pakete runter, also knapp die Hälfte deinstalliert. Fühlt sich auch flotter an, wenn nicht 20+ Prozesse sinnlos im Hintergrund laufen. Außerdem passt mein Xfce-Menü wieder auf eine Seite, ist also auch etwas übersichtlicher geworden.

“dpkg -l | grep ^rc | cut -d’ ‘ -f3|  xargs dpkg -P” hat dann auch gleich mal die Paketendatenbank wieder hübsch gemacht.

Doofes Theme :-(

Hmm,

teilweise lassen sich die Fehler beim Bearbeiten der Artikel auf das verwendete Theme zurückführen…was doof ist, denn jetzt muss ich wieder ein neues suchen…

Und die Quellcode-Anzeige funktioniert noch immer nicht, irgendwie ist also der Wurm drin. Vielleicht bei Gelegenheit nochmal alles ins Backup und neu aufgesetzt. Aber da schlafe ich noch ein, zwei mal drüber.

[Update]
Neues Theme, neues Glück :-) Jetzt sieht das Blog wieder mehr so aus, wie ich mir das vorstelle… Und die bunten Bilder sind auch wieder da ;-)