Nachschub im DVD und CD-Regal

Diese Woche gab’s im lokalen Saturn ein paar Angebote 3 CDs für 15 Euro (bzw. einzeln für 6,irgendwas), Niels war so freundlich mir noch nen Amazonlink zu schicken: selbes Angebot in größerer Auswahl, da muß ich mich nur noch zur Bestellung durchringen …

Heute war ich noch mal kurz bei Mediamarkt, die hatten zwar nichts spezielles im Angebot aber mit leeren Händen geh ich da auch nie raus …

Neuheiten beim CD-Bestand sind dann also diese Woche:
Guns N’Roses – Familiy Tree, gefällt sehr gut beim ersten durchhören. Die Musik mag ich eh, die wechselnden Interpreten stören kein Stück, klingt halt alles sehr vertraut, aber doch irgendwie anders. Außerdem sind ein paar gute Coverversionen dabei u.a. Wanted Dead Or Alive und Pour Some Sugar On Me. Klare Empfehlung.

Guns N’Roses – Chinese Democracy, das mußte ich nach 10 Minunten spontan ausschalten, weil’s so derb genervt hat, aber bevor das in der Versenkung verschwindet werd ich das in einer ruhigen Minute nochmal versuchen.

Iron Maiden – The Final Frontier, etwas gewöhnungsbedürftig aber inzwischen gefällt es mir recht gut, mir fehlt leider der Vergleich zum Vorgänger Album. Ist halt irgendwie Metal, kann man also schon weiterempfehlen.

Michael Jackson – Bad, muß man wohl nichts zu sagen. Bisher fehlte Michael Jackson komplett, Thriller und Dangerous werd ich wohl bei Gelegenheit noch nachkaufen.

Madonna – Music, da muß man nichts zu sagen, zumindest hab ich jetzt halt “Don’t Tell Me” auch auf CD …

Muse – Absolution, ist genau wie Showbiz nicht mein Ding. Irgendwo mein ich gelesen zu haben ein Dream Theater Stück würde sehr nach denen klingen, das halte ich für ziemlich weit her geholt. Klarer Fehlkauf im Moment, aber ich hör’s mir noch mal in Ruhe an.

Revolverheld –  In Farbe, wegen “Spinner” gekauft, der Rest klingt beim durchskippen ähnlich, also auch brauchbar.

Rush – Presto, ist halt Progressive Rock. In nicht allzuferner Zukunft werd ich da wohl noch weitere Alben kaufen. Kann man eigentlich auch nur empfehlen auch wenn ich neulich zu Niels noch was anderes gesagt hab …

Im DVD Regal neu:
Cop Out, den fand ich ziemlich lustig, ich schau eh alles mit Bruce Willis, außerdem Michelle Trachtenberg in einer Nebenrolle, das reicht als Kaufgrund für mich schon aus.

Inglourious Bastards, das einzig nervige an dem Film ist wohl die Stimme von Diane Krüger

John Rambo, hat Niels behauptet der wäre sehr gut, ich lass mich mal überraschen.

Zombieland, großartig wenn man sinnlose Gewalt und Zombies mag.

So langsam muß ich dann doch mal zusehen das hier ein neues CD-Regal hinkommt, der zweite Turm ist jetzt auch annähernd voll. Das gute Ikea-Regal wo ich meine DVDs stapele braucht auch dringend noch ein paar Einlegeböden.

Urlaub!

Thomas ist seit Montag zurück aus dem Urlaub und ich hab jetzt erstmal 10 Tage Urlaub. Professionelle Zeitplanung wie ich finde, genug Zeit um über die vergangenen zwei Wochen zu berichten, aber zu wenig um noch irgendwas groß anzufangen :)

Auch wenn es heute morgen erst aussah als würde der Tag katasrophal werden und schon mich in Gedanken schon um Punkt 1500 an der Zeiterfassung stehend sehen, hat es sich doch noch erfreulich entwickelt.
Gut gelaunt aufgestanden, fahre los und steh schon vor meiner Haustür im Stau. Angeblich sollen Teile der A7 und der B3 gesperrt sein, jedenfalls standen die Autos schon vom Kreisel am Kiessee entlang. Spontan also Ortsumgehung genommen um dann in der Stadt längere Zeit im Stau zu stehen …

Trotzdem noch gut gelaunt etwas später als sonst also an der Uni angekommen, auf dem Weg zum Büro erstmal Kaffee verschüttet, ein freundliches “guten morgen” zu unserer Praktikantin und ein freundliches “Moin” zu Thomas, Tasche abstellen und zur Zeiterfassung laufen… Wird Zeit das so ein Teil auch am Hintereingang installiert wird.
Ein paar Minuten später war dann auch Niels da und beschrieb während er sich hinsetzte erstmal den bevorstehenden Tag, Serverausfall, SAN kaputt was man sich halt in meiner Situtation so wünscht. Um 0900 erstmal kurz Kaffee und Kuchen in der IT-Hotline und kurz vor zehn klingelte dann tatsächlich das Diensthandy: “das Rechenzentrum meldet eine Störung im SAN, drücken sie neun und raute …”, na herzlichen Dank!
Hat uns dann zum Glück nicht betroffen, zumindest mich nicht, es war zwar von ESX die Rede, aber für die Maschinen bin ich ja nicht zuständig, hauptsächlich war wohl das WinFS betroffen :)

Um kurz vor 11 trafen dann Sebastian und Alexandra ein, mit Kuchen. Genauer gesagt mit Schwarzwälderkirschtorte für mich. Ich hatte am Freitag erwähnt das ich die gern esse, aber wer rechnet denn damit, das man mir sowas auch mitbringt … sehr lecker jedenfalls, auch wenn Alli meinte es wär das erste mal das sie die gebacken hat. Viel besser bekommen meine Mutter und Oma das aber auch nicht hin, ich weiß nun also wer mir ab nun öfter mal Kuchen backen kann :)
Niels hat schonmal Haselnusstorte vorbestellt, Erdbeerboden und Quarkschnittchen stehen dann auch noch an.

Nach dem Mittagessen haben wir uns dann nebenher ein wenig über die Zukunft unseres DXS-Systems unterhalten, da hatte ich am Vormittag auch schon ein wenig dran rumgespielt. Ich bin mit dem Ubuntu ja nicht so zufrieden, Thomas ist es egal solang es läuft, der Niels kann sich auch mit Testing anfreunden. So wird also demnächst vermutlich wieder von Ubuntu auf Squeeze gewechselt. Das Squeeze mit dem ich bisher gearbeitet hab, ist natürlich eine Desktopinstallation auf der Platte, aber Niels meinte das kann ja höchstens zwei Wochen dauern, das umzurüsten, schlau wie ich bin hab ich dem mal nicht widersprochen.
Eigentlich hatte ich mich auch schon seelisch auf mehrere Tage vorbereitet um unsere Skripte an Squeeze anzupassen, so mit usplash, startup und so. Vor allem weil mein AuFS nicht mehr so wollte wie ich.
Niels wollte natürlich das Squeeze diskless läuft, bevor ich in Urlaub gehe … das war so um kurz nach drei, da hatte ich es immerhin schon auf den Server kopiert und festgestellt das AuFS kaputt ist und schon 3 Kernel durchprobiert.
Aber ich wär ja nicht ich, wenn ich mich von sowas beeindrucken lassen würde. Lilith (meine Desktopprecision) bietet jetzt also via PXE drei Bootoptionen an: DXS produktiv, DXS Test mit Ubuntu und Kerberos und *Trommelwirbel* Squeeze diskless mit Kerberos, 2.6.35.3-custom-kernel.
Die mounttab sieht jetzt auch nicht mehr so scheiße aus wie früher; der usplash funktioniert richtig, sprich ist bunt und bewegt sich und die authentifizierung erfolgt am ActiveDirectory. Das Bootscript ist nun auch stratup/upstart-Konform, Das Xorg-Script baut nun auch eine korrekte Config wenn man keine Nvidiatreiber ins System wirft, sprich stellt nun die korrekte Auflösung da.
Damit man das auch zeigen kann hab ich dann noch fix den automounter installiert und war fertig, vor Urlaubsantritt :D

Ich glaub auf der Enterprise hätte ich wirklich einen passablen Mr.Scott abgegeben, so ein Warpantrieb ist sicher genauso simpel zu warten.

Musikgeschmack

Ich lasse mich morgens von wie viele andere Menschen gerne vom Radio wecken, da läuft bei mir Radio21. Früher haben die nur Classicrock gespielt, also hauptsächlich so Zeug rund um die späten 60er bis in die frühen 80er. Irgendwann haben die auch angefangen noch modernere Musik einzubauen, das geht sogar soweit das ich dadurch sogar unfreiwillig um Eurovision Contest teilhaben durfte …

Im Internet findet man viele Hinweise darauf, das der Mensch ein Gewohnheitstier ist und Veränderungen im Allgemeinen nicht sehr aufgeschlossen ist, in diese Rubrik falle ich auch. In einem anderen Beitrag hab ich schonmal erwähnt das ich kaum “moderne” Musik höre, sondern hauptsächlich Zeug das ich in jüngeren Jahren bereits gehört hab und auch kaum CDs besitze deren Erscheinungsdatum vorne mit einer 2 anfängt.

Neulich hab ich mir mal eine Liste des Rolling Stone Magazine angeschaut, genauer 2 Listen: die Top500 Alben bis 2005 oder so und die Top500 Lieder aus etwa dem selben Zeitraum. Einiges davon steht auch in meinem CD Regal, vieles kenne ich bestenfalls noch nebenbei und vieles andere konnte ich nicht im Ansatz zuordnen.

Heute morgen hab ich dann mal ein kurz den Niels dazu befragt, sprich einen Interpreten genannt und dann kurz überlegt was dessen Meisterwerk ist. Bei Madonna waren wir uns zum Beispiel einig das “Don’t Tell Me” wohl bisher das beste Stück war, bei den Rolling Stones waren wir uns nicht im Ansatz einig da sind meine Topkanditaten Start Me Up und Satisfaction, konnte Niels nicht verstehen. Dagegen findet Niels Bon Jovi’s Blaze Of Glory unangefochten, was ich wiederum nicht verstand, das ist zwar nicht schlecht, aber die haben deutlich bessere Stücke gemacht.
Da sich mein Musikgeschmack mit der Zeit auch ein wenig wandelt, dachte ich mir so, wäre es vielleicht eine gute Idee das mal festzuhalten was man aktuell so hört. Und so hab ich beschlossen mal meine Favoritenliste aus meinem Mediaplayer hier her zu kopieren, ich muß das nur noch ein wenig sortieren, entweder nach Interpret oder halt nach absoluter Beliebtheit. Wobei ich mir da noch überlegen müßte wie gut ich die Stücke wirklich finde im Vergleich untereinander.

Wish You Were Here dürfte da die Nummer 1 bleiben, aber bereits der zweite Platz ist schwierig, da kommen neben Guns N’Roses Estranged, Sweet Child O’Mine noch Pink Floyd’s Comfortable Numb, Annihilator mit Sounds Good To Me, Europe – I’ll Cry For You, U2 – Pride und Where The Streets Have No Name, Emerson, Lake & Palmer – Lucky Man und diversen Dream Theater Stücken noch einige eher unbekannte Stücke zum Zuge.
Dann gilt noch zu unterscheiden zwischen musikalisch (Niels nennt das Gefrickel)  bedeutend, da dürfte Sweet Child O’Mine weit vorn liegen weil ich das Riff so mag, Shine On You Crazy Diamond wäre dabei, genauso wie Trial Of Tears, Rubina’s Blue Sky Happiness, The Best Of Times, Enter Sandman, Karn Evil 9, Africa …
Und Stücke deren Text ich sau gut finde oder zumindest in Teilen, dann wären auf einmal auf Queensryche, Whitesnake und Bob Dylan vertreten, die ich eher weniger höre.
Vermutlich haben die Lyriken sogar eine eigene Seite verdient, beim durchlesen diverser Pink Floyd und Dream Theater Texte in den letzten Wochen dachte ich schon manchmal “das ist gar nicht mal so unschlau was er da singt”.
Das werde ich dann wohl während meines Urlaubs mal versuchen umzusetzen, ab Mittwoch hab ich jedenfalls erstmal 10 Tage Ruhe vor Ubuntu, ActiveDirectory und dem leidigen “dokumentieren was man anstellt, damit es andere auch verstehen” :)

Ubuntu und ActiveDirectory

Ubuntu ist ja eigentlich auch Linux. Angeblich basiert das auch auf Debian. Man könnte also meinen, das es sich auch halbwegs so verhält wie ein Debian.

Diese <setzen sie hier viele Schimpfwörter ein> machen da nur leider immer irgendwas so völlig anders, das ich mehr Zeit damit verbringe, Ubuntu dazu zu bewegen sich wie Debian zu verhalten, als mit meinem eigentlich Problem. In diesem Fall halt Authentifizierung am AD.
Wie das unter Debian in 5 Minuten geht steht ja unten, unter meinem Ubuntu geht das anders -.-
Die Kerberosgeschichte ändert sich nicht, das ist auch durchaus positiv, heißt für mich, das die Ubuntuleute davon zuwenig Ahnung haben um es kaputt zu spielen. NSS scheinen sie irgendwie verstanden zu haben, zumindest funktioniert die libnss-ldap nicht so wie das in der Manpage steht. Aus einem mir nicht nachvollziehbaren Grund wollte das Teil partout nicht die Daten aus dem AD lesen, weil die Verbindung schon nicht geklappt hat, wegen falscher Credentials …
Da ich die ldap.conf von dem Debian kopiert hatte, sollte man meinen das die Credentials richtig sind, zumal sie mit ldapsearch interaktiv auch funktionieren. Warum die ldap-utils nicht so wollen wie ich, versteh ich zwar auch nicht, aber das ist unter Debian auch so. Die OpenLDAP-Entwickler halte ich ja auch für ein wenig bescheuert bzw. denke ich das deren Drogenkonsum exorbitant hoch sein muß.

Die Lösung unter Ubuntu heißt libnss-ldapd, da ist dann der nslcd bei, der sich wieder seperat konfigurieren läßt. Da die Syntax für das Mapping der Attribute nicht die gleiche ist wie beim libnss-ldap ohne d, funktioniert das linken natürlich nicht, aber das ist eher ein kosmetisches Problem.
Jetzt spricht also unser DXS-System auch mit dem AD und erzeugt TGTs für die Nutzer, immerhin.
Bleibt nur noch der Schritt die Homeverzeichnisse via NFSv4 mit sec=krb5[p|i] anzubinden, da muß ich noch ne Weile manpages lesen.

Und weil ich soviel Spass mit Ubuntu hab, hab ich mir nochmal angeschaut warum upstart und mountall mit unserer NFSroot-Umgebung nicht klar kommen, der Bug ist natürlich immer noch nicht gefixt, wozu auch -.-
Das mein lustiges Squeeze überhaupt Null Probleme mit startup hat, brauch ich wohl nicht erwähnen. Niels hat schon vorgeschlagen auf Archlinux zu wechseln…
Zumindest entwickle ich langsam einen ähnlichen Hass auf Ubuntu wie damals auf SuSE, ich vermute fast da arbeiten die selben Menschen.

Linux im Active Directory

Allein die Überschrift ist bereits irgendwie fremd. Das Microsoft ActiveDirectory ist aus meiner Sicht bereits die Hölle und ich beschäftige mich nur sehr wenig mit diesem Stück Software. Genaugenommen beschäftige ich mich damit eigentlich überhaupt nicht, oder sollte es zumindest nicht, das steht nämlich nicht in meiner Tätigkeitsbeschreibung.
Überhaupt bin ich bisher in der glücklichen Lage das ich meinen Unterhalt nicht durch Verwendung von Microsoft Produkten verdienen muß.

Für den irgendwo bereits erwähnten neuen Speicher der Firma BlueArc ist es allerdings notwendig, das sich unsere Linuxterminals mit dem am Standort eingesetzten ActiveDirectory verstehen. Eigentlich bin ich auch ganz froh das ich mich nicht selbst mit Kerberos und OpenLDAP auseinandersetzen muß, sondern dafür jemand anderes bezahlt wird :)
Wir hatten auch schon selbst mit Kerberos ein wenig experimentiert, der Niels hat sogar mal ne Hausarbeit darüber geschrieben. Nun wollen wir das ganze also auch im Produktivbetrieb haben. Als netten Nebeneffekt erhoffe zumindest ich mir, das wir mal brauchbares Single-Sign-On hinbekommen, aber das steht momentan nur auf der Wunschliste.

Im Internet findet man reichlich Zeug über Linux und AD, geraten wird einem da auch gern zu Likewyse, da gibt es bereits fertige Pakete um Linuxclienten einer Domäne hinzuzufügen. Aber wir wären ja nicht wir, wenn wir nicht das ganze selbst bauen würden und direkt der Domäne beitreten wollen wir auch nicht. Vorerst begnügen wir uns mit der Authentifizierung via PAM.
Ich weiß nicht genau womit ich damit soviel Zeit verplempert habe, wenn man erstmal alles wegwirft und nochmal in Ruhe von vorne anfängt, ist das in fünf Minuten erledigt:

krb5-client installieren, pam-krb5 dazu, nscd noch und die restlichen Pakete sind entweder Abhängigkeiten oder bereits auf dem System installiert. Winbind kann man direkt wieder runterkegeln und pam-ldap hab ich gleich mitentsorgt um sicher zu gehen das wir nicht doch noch gegen LDAP authentifiziern.
Kurz krb5.conf anpassen:

[libdefaults]
     default_realm = AD_DOMAIN.OHNE.TIPPFEHLER
[realms]
    AD_DOMAIN.OHNE.TIPPFEHLER = {
        kdc = ip.oder.name.vom.ad-cluster
        admin_server = ip.oder.name.vom.ad-cluster
    }
[domain_realm]
    .unsere.dns.domain = AD_DOMAIN.OHNE.TIPPFEHLER
   unsere.dns.domain = AD_DOMAIN.OHNE.TIPPFEHLER

und fertig ist die Kerberos anbindung, das ganze PAM-Zeug wird automagisch bei Debian mitkonfiguriert, aber so schwer ist es jetzt auch nicht noch pam_krb5 mit einzubinden. Vorausgesetzt man schreibt nicht wie ich pro Zeile 4-5 Dinge falsch …
Danach sollte man bereits mit kinit dein-user@deine.domain ein gültiges Ticket Granting Ticket vom KDC bekommen, Aliase kann man noch hinzufügen, muß man aber nicht.

Jetzt muß man Linux nur noch beibringen die Nutzer auch im AD zu suchen. Da AD auch simpelstes LDAP kann, benutzen wir das also in der ldap.conf:

uri     ldaps://ad-cluster.als.name.oder.ip
base  dc=beispiel,dc=einer,dc=baumstruktur
rootbinddn    authnutzer@ad-domain
nss_map_attribute   homeDirectory   unixHomeDirectory

Nss-maps kann man beliebig erweitern, falls noch andere Infos aus dem AD gezogen werden sollen. Nur noch das Passwort für den authnutzer in nss-ldap.secret hinterlegen, fertig.

Danach sollte alles was mit PAM zu tun hat die Credentials via Kerberos gegen das AD authentifizieren und ein TGT nach erfolgtem Login erstellen.
Jetzt muß ich es nur noch hinbekommen die HomeDirectories via NFSv4 und sec=krb5 automatisch zu mounten, aber das kann ja eigentlich nicht so schwer sein…

Musik früher und heute

Ich hab am Wochenende mal versucht ein wenig meinen musikalischen Horizont zu erweitern. Sprich ich hab versucht mir Viva und MTV anzusehen bin dann aber irgendwie doch ständig bei VH1 gelandet.
Letzte Woche hatte ich schonmal in die 500 besten Alben und Lieder aller Zeiten laut dem Rolling Stone reingeschaut, davon kannte ich wenigstens das meiste noch vom Namen und ein Teil steht auch in meinem CD-Regal.
Mir ist irgendwie nicht ganz klar, wieso die Lieder die heute in den Charts sind überhaupt da hin kommen, ich dachte immer das berechnet sich aus den Singleverkäufen und dem was die Radiosender so spielen … Ich würd für sowas definitiv kein Geld ausgeben.
So einige Sachen die ich vor Jahren grausam fand, kann man sich  inzwischen auch anhören, Robbie Williams z.B. ist gar nicht so schlecht. Das BestOf von Take That wollte ich auch schonmal kaufen.

Jedenfalls komm ich mir ein wenig alt vor wenn ich so zwischen VH1 und anderen Sendern hin und herzappe und feststelle, “wow, der Song ist klasse aber auch schon fast 30 Jahre alt”. Damals habens sogar noch Stücke/Alben von Megadeth und Slayer in die Charts geschafft, das dürfte heute eher die Ausnahme sein. Obwohl Metallica sicher immernoch kommerziell erfolgreich sind, aber die Musik ist seit dem schwarzen Album auch eher schlechter geworden.

Ich vermisse da jedenfalls  die Gitarrenrockfraktion,  muß ja nicht mal Metal oder Grunge sein, von mir aus geht auch U2 oder Rolling Stones.
Bei Gelegenheit sollte ich mal meine CDs in eine Beliebtheitsreihenfolge bringen, da weiß ich natürlich auch schon das ich mich nicht entscheiden kann. Da sollte man vielleicht auch die Bedeutung eines Albums berücksichtigen Nirvana – Nevermind, welches ich nicht so überragend finde, soll angeblich doch sehr einflussreich gewesen sein. Ebenso wie Pearl Jam’s – Ten, welches ich schon besser finde.

Ganz zufällig hatte ich dann auf 3Sat U2 – Rattle and Hum gesehen, natürlich nur die zweite Hälfte weil ich nicht wußte das die sowas auch zeigen. Zum Glück hab ich davon die DVD selbst, das werd ich mir also auch noch mal in Ruhe ansehen. Ebenso wie The Wall und The Song Remains The Same, überhaupt sollte ich meine Musik DVDs ab und zu mal anschauen, wenn man die schon rumstehen hat :)

Linux auf dem Desktop

Wie man auf dieser Seite mehrfach lesen kann, beschäftigen wir uns beruflich viel mit Linux und setzen das auch als Desktopbetriebssystem für die Studierenden der Georgia-Augusta ein.
Wie man ebenfalls hier irgendwo nachlesen kann, hatte ich neulich mal versucht meinen Desktopcomputer daheim wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Und natürlich kann man das Ergebnis auch schon erahnen bzw. hab ich mich bei meinem Notebook bereits drüber aufgeregt…

Ich persönlich gehöre ja auch zu den Menschen die Computer nicht nur zum Arbeiten benutzen oder anders gesagt benutze ich meinen Computer daheim eigentlich zu 99% für Spiele und dafür nimmt man natürlich auch ein Betriebssystem was dafür ausgelegt ist: das gute Microsoft Windows. Damit schlage ich mich nun seit der Version 3.1 rum und bin an und für sich auch mit dem auch nicht mehr ganz aktuellen Vista Home bzw. Vista Buisness soweit zufrieden.
Momentan hab ich nur leider kein Spiel mit dem ich meine Freizeit verbringen mag, das Windows zwingend benötigt. Auch wenn Niels sich bemüht mir Starcraft 2 anzudrehen, aber ich denke das wird man wie WoW auch unter Linux zum laufen bekommen … im Fall der Fälle.
Also hab ich mich doch nochmal hingesetzt und Debian auf dem guten, alten Core2 upgedatet. Auch hier wäre neuinstallieren vermutlich schneller gegangen, aber das war eigentlich vorher klar. Die Zwischenzeit konnte ich immerhin nutzen um ein anderes Problem zu lösen.
Mein Bildschirmschoner auf dem Notebook wollte partout nicht anspringen, sobald das Gerät in den Suspendmodus wechselt. Das ist natürlich doof, so direkt hilfreich war der Niels bei der Problemlösung zwar nicht, obwohl ich jetzt weiß das wie man das mit den pm-utils geschickt umschifft, es geht aber auch einfacher:
Man setzt einfach im xfce4-power-manager ein Häckchen bei “Bildschirm im Ruhezustand sperren”, den muß man halt nur installieren … und damit willkommen an Bord der “Set Sail For Fail”, ich bin übrigens der Captain :(

Aufgefallen ist mir das natürlich erst als ich mir das Powermanagement auf dem Desktop angesehen hab und das sah irgendwie anders aus.  Nachdem ich heute morgen schon verschlafen hatte, nur um dann noch meine Nachbarn fast anzufahren, war eigentlich klar das der Tag so enden wird.

Wie dem auch sei, jetzt laufen jedenfalls mein kleines Latitude, die Precision im Büro und mein privater Desktop allesamt unter Debian/Testing mit Xfc4-Oberfläche und aktuellem 2.6.35er Selbstbaukernel. Xinerama hab ich auch hinbekommen mit den beiden Samsung Syncmaster 19 und 22 Zoll, aufgeräumte 3200×1080 Pixel warten nun darauf vollgemüllt zu werden.
Dank rsync hat das Desktop und Programme konfigurieren auch nicht wirklich lang gedauert :)
Jetzt muß ich nur noch Xine wieder dazu bringen DVDs auch abzuspielen, aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Edit: das ging doch schneller als erwartet, VLC und Xine tun wieder was sie sollen :)
Mit dem ganzen Klickibunti-Transparent-Blinki-Swoosh-Zeug sieht das zwar jetzt etwas extrem überladen aus, aber das richte ich wohl die Tage mal etwas augenfreundlicher ein.

Securityupdates und Bugfixes

Wir betreiben hier an der Universität bekanntermaßen ein größes Linuxsystem. Von administrativer Seite ist das sehr schön, es gibt 3 Server von denen einer das Mastersystem darstellt und dessen Inhalt dann einfach via cron/rsync auf die beiden anderen gespiegelt wird.
Auf dem Mastersystem kann man wenn man lustig ist via VMware/Xen oder aktuell KVM dann auch direkt testen was man grad bei den Linuxclients so eingestellt hat, theoretisch jedenfalls. Da neben mir eine Dell Precision rumsteht nutze ich normalerweise einfach die, da kann man wenigstens auf der Tastatur oder dem Gehäuse rumschlagen, wenn etwas nicht so funktioniert.

Unser eingesetztes Linux ist allerdings schon etwas betagter und verhält sich nicht mehr so gewohnt wie z.B. mein Laptop :)
Letzte Woche war ich dann der Meinung man müßte mal wieder ein paar Updates einspielen unter anderem Flash, da gab’s neulich ja mal das ein oder andere Problem … Was mir nicht direkt aufgefallen war, war die Fehlermeldung das zwar das Paket runtergeladen wurde, aber die Installation fehlschlug. Daraufhin hat sich relativ schnell jemand beschwert das Youtube nicht mehr geht.
Also kurz von Hand installiert, wenn der Paketmanager das nicht automagisch erledigt. Dabei ist dann irgendwie Udev ein bisschen kaputt gegangen, das hat mir eine Gruppe auf dem System angelegt mit einem komplett falschen Namen, weswegen die Soundausgabe dann nicht mehr funktioniert hat. Den Fehler zu finden hat mich dann schon ein paar Minuten länger gekostet.
Lösung war dann wieder super einfach, die Gruppe umbenennen, dann gehören die Sounddevices auch wieder der Gruppe “Studenten” mit der zugehörigen GID und nicht “Studenten” mit der GID 112 .. Das ist nämlich eigentlich die Gruppe “audio”.

Gestern hat sich dann noch jemand beschwert das USB-Wechselmedien nicht mehr funktionieren, das hat mich auch wieder ein paar Minuten gekostet. Fazit: PolicyKit ist totaler Mist, deswegen hab ich das auf meinem Laptop vermutlich auch nicht drauf. Zumindest funktioniert es jetzt wieder so wie es soll.
Zuerst war ich so schlau und hab einfach mal alles was an PolicyKit geht mit “result=yes” zurückgehen zu lassen, da war ich kurz gedanklich wohl woanders. Jetzt gibt er das nur noch für die Wechselmedien zurück und verhält sich sonst wie Ubuntu das voreinstellt :)

Jetzt muß ich nur noch herausbekommen warum udev und PolicyKit diesen Murks veranstalltet haben, das war irgendwie nicht so auf den ersten Blick ersichtlich. Vielleicht lass ich das auch einfach in Ruhe und beschäftige mich nochmal mit dem zukünftigen System, da gibt es auch noch ein paar Stolpersteine mit dem ndb als root-Device.

Standort-Übersicht mit Icinga

Wie ich hier ja schon einmal erwähnt habe, setzen wir für die Systemüberwachung unser Server und Klienten Icinga ein. Und das läuft ganz gut:

Die Konfigurationsdateien für die über 250 Windows- und Linux-Rechner werden mittlerweile per Skript erzeugt. Die dafür notwendigen Basisdaten liegen in einer Datenbank und Perl baut die Host-, Hostgroup- und Servicegroup-Configs (dabei muss man leider auch zwischen Windows- und Linux-Clients Unterschiede machen: Die Windows-Namen müssen groß geschrieben werden, da NSClient++ den Hostnamen – wenn dies automatisch geschieht – nur als Großbuchstaben zurück gibt…wieder ein paar überflüssige Zeilen Code mehr :-) ).  Irgendwann hoffe ich ja, diese Infos aus dem OTRS::ITSM zu ziehen, aber das dauert wohl noch etwas, bis ich da durchschaut habe, wie ich Hosts und Standort-Zuordungen vernünftig exportieren kann.

Jetzt haben wir zwar alle notwendigen Informationen, aber richtig interessant wird es ja erst, wenn man diese auch den Studierenden in vernünftiger Form zur Verfügung stellen kann. Am Besten bunt und einfach. Also fix Nagvis installiert und eine Übersichtskarte unserer Standorte gebaut. Aber damit war der Herr Dennis nicht zufrieden, der möchte Zoomen und Blinken und weiß der Geier. Da Nagvis sowas aber leider nicht kann (jedenfalls habe ich es damit nicht innerhalb von 5 Minuten hinbekommen), muss etwas eigenes her.

Auftritt Icinga-API: Damit ist es möglich, auf die Informationen von Icinga strukturiert zuzugreifen (die Icinga-Leute nutzen das auch selbst, bspw für ihr neues Webinterface). Nachteil (aus meiner Sicht) ist allerdings, dass man dafür PHP benötigt. Aber was tut man nicht alles für die Nutzer…  Schritt eins ist, die notwendigen Infos über die API auszulesen. Das ist kein großes Problem, die Doku dazu ist recht gut (obwohl ich ein, zwei Mal das Gefühl hatte, dass in der API-Doku Abfrage-Parameter und -objekte beschrieben werden, die die API gar nicht kennt :-) ). Für die Studierenden als interessant  befunden wurden die Infos zu Anzahl der Rechner pro Standort, Hardware-Verfügbarkeit und ob die Rechner besetzt oder frei sind.

Als nächstes kommt die grafische Darstellung dieser Daten. Da ich mit Openstreetmap nicht nach 5 Minuten zurecht kam (man mag hier vielleicht ein Muster erkennen), kommt dafür momentan GoogleMaps zum Einsatz. Auch da ist eine gute Doku vorhanden, so dass nur noch die Geo-Koordinaten der Standorte ermittelt werden müssen (Momentan habe ich diese noch manuell herausgesucht und der Datenbank gespeichert. Allerdings wäre es auch möglich, diese mittels der Adresse der Standorte per Skript zu erzeugen…allerdings hat die seperate Speicherung den Vorteil, dass man per GPS die exakten Koordinaten eines Standorts erfassen kann). Das dafür notwendige Javascript-Zeug erzeuge ich natürlich auch per Skript :-)

Aber Dennis wollte ja noch mehr: Man soll auf die Standorte klicken können, um mehr Infos zu erhalten. Gefährliches Halbwissen kommt mir wieder in den Sinn: Per CSS und Javascript kann man ja Elemente sichtbar und unsichtbar setzen… Allerdings wollte ich neben PHP nicht noch ‘ne Sprache nehmen, die ich nicht sonderlich mag und habe ich aus diesem Grund für jquery als Framework entschieden…obwohl ich das bestimmt auch sehr quick’ dirty benutze, da ich auch diesen Code über PHP und Schleifen erzeugen lasse… im Endeffekt entstehen so über 1000 Zeilen HTML aus 90 Zeilen PHP. :-) Für die Webseite selbst nutze ich Smarty als Framework – einfach, weil es durch die Trennung von Template und Skript übersichtlicher wird – klar kann man das ganze auch hardcore direkt mit PHP bauen, aber dann führt das entweder zu Kraut und Rüben oder aber – aus meiner Sicht – unnützer Mehrarbeit für die “saubere” Lösung.

Besuch bei Saturn / Mediamarkt

In letzter Zeit stelle ich vermehrt fest, dass ich Dinge kaufe die ich gar nicht haben wollte. Das ist jetzt zwar grundsätzlich nicht so verkehrt wie es klingt, immerhin landet mein Geld so in der Wirtschaft und ich bekomm auch eine entsprechende Gegenleistung, aber kurz gesagt ist es schon ziemlich bescheuert …
Normalerweise findet man zufällig in der Werbung ein Prospekt vom Saturn oder Mediamarkt, notiert sich im Geiste was man davon kaufen will geht/fährt da kurz vorbei und fertig.
Nicht so bei mir :)
Letzte Woche wollte ich mal schauen ob die bei Mediamarkt von Dream Theater – Chaos in Motion haben, hatten sie natürlich nicht, Filter – Take A Picture auch nicht obwohl ich das auch gern kaufen würde. Mitgenommen hab ich letztlich dann Bullet For My Valentine – The Poison, Green Day – 21st Century Breakdown, Transatlantic – Whirlwind und noch irgendwas glaub ich. Mein Glück war das an dem Samsung HT-C5550 kein Preisschild stand und ich zu faul war nen Verkäufer zu suchen, sonst hätte ich jetzt wahrscheinlich eine 5.1 Anlage im Wohnzimmer …
Heute war ich dann mal bei Saturn, da war ich letzte Woche zwar schon und hab nen Stapel Filme mitgebracht, aber ich wollte ja die Chaos in Motion haben …
Natürlich hatten die das auch nicht, dafür aber das Video zu Live At Budokan, welches ich mir dann auch grad mal angesehen hab. Bei dem Petrucci sieht das irgendwie alles viel einfacher aus, ich brech mir da höchstens die Finger :(
In der Hand hatte ich noch eine der wenigen Maiden Alben die mir fehlen, aber das hab ich wohl geistesabwesend zurückgelegt, zumindest liegt es hier nicht rum. Dafür Bullet For My Valentine – Fever, Megadeth – Endgame und Billy Talent – III.
Auf dem Weg nach draußen hab ich dann noch mal nen Blick zwischen die Kopfhörer geworfen weil ich mit dem Gedanken gespielt hab mir die Sennheise MX-W1 zuzulegen (das sind schnurlose In-Ear-Teile und mit 250,-€ auch nicht grad günstig) hatten sie aber nicht da … zum Glück. Dafür standen grad zwei Mädels da rum die für ihre Ipods Kopfhörer gesucht haben, die sind jetzt stolze Besitzer von ebenfalls Sennheiser-Geräten :)
Ich besitze ja selbst auch solche kleinen Walkmandinger für den Laptop die sind qualitativ wie ich finde schon ziemlich hochwertig, allerdings wie ich vorhin gesehen hab auch weitaus teurer als die 10€ Sonydinger die wohl für nen mp3-Player auch reichen würden, wenn man eh nur Charts hört … davon ausgehend das die beiden wohl Preisschilder lesen können, brauch ich mir da wohl aber keine Vorwürfe machen.