Spiele-Hoffnung

Ha, was man nicht alles durch wikipedia-Konsume erfährt: Es scheint einen guten Nachfolger von UFO: Enemy Unknow zu geben. Jedenfalls theoretisch. Die Screenshots auf der Seite sehen ähnlich aus wie UFO, nur moderner. So soll es sein…obwohl mir würde schon das alte Spiel reichen, in 1280×1024. Mehr verlange ich gar nicht.

Hach, jetzt habe ich wieder Tränen in den Augen und trauere den alten DOS-Zeiten nach…egal, irgendwo hier liegt die alte Spielepackung noch rum. Dank dosbox klappt sowas ja auch unter Linux oder XP.

Account-Störung abstellen! Nutzerzufriedenheit herstellen! Ausführung!

Auf was für doofe Ideen man abends in geselliger Runde so kommt, ist schon witzig (mehr oder weniger). Wenn drei ehemalige "Gediente" zusammensitzen, fragt man sich halt zwangsläufig, ob man am Arbeitsplatz oder allgemein im Uni-Umfeld nicht militärische Umgangsformen und Verhaltensweisen einführen sollte.

  • Am ersten Tag der O-Phase bekommen die Studenten dann einen schicken Laufzettel, der an Stationen abgearbeitet werden muss – das ganze natürlich mit den ganzen tollen Bundeswehr-Sprüchen…man denke nur an solche Klassiker wie "Mir platzt hier gleich der Arsch" oder aber auch "Die Wand steht auch von alleine!".
  • Der Studentenausweis ersetzt die Gewehrkarte, denn dann kann man die Studenten bei der Account-Ausgabe in der Hotline schön anmotzen, von wg. "Ausweis sichtbar bereithalten und Matrikelnummer auswenig aufsagen. Wenn nicht, zurück ans Ende der Reihe."
  • Und das mit der Reihe ist sowieso cool: Drei Mann/Frau nebeneinande, viele, viele hintereinander. Und dann können die Studenten rottenweise in die Hotline einschwenken, der erste sagt "Folgt!", der letzte jeweils "Folgt!", dann hat alles seine schöne Ordnung.

Aber es ist spät und ich bin müd'. Also liefere ich den Rest nach…ich weiß, ich sag' das jedesmal, aber diesmal denke ich stark daran, es wirklich auch zu tun.

Casino Royale (Bond, die 21ste)

Wooho, endlich mal wieder Kino. Und deshalb folgt mit – mit etwas Abstand – auch ein kleiner Rückblick auf den Film.

Auch zwei Wochen später bleib' ich dabei: Das Ding ist kein richtiger Bond. Da fehlt einfach zuviel:

  • doofe Sprüche (und ich meine richtig doofe Sprüche)
  • übermäßiger Frauen-Verschleiß (es kann sein, dass hier die kindliche bzw. früh-pubertäre Erinnerung täuscht, aber in den Zeiten von Moore oder Connery hat Bond mehr Frauen VOR dem Theme-Song vernascht als der gute Herr Craig in über 120 Minuten), aber sowas passt wohl nicht ins neue Jahrtausend und bestimmt ist es auch latent frauenfeindlich, aber zu einem Bond gehört das halt dazu. Ebenso wie
  • bunte, gerne auch mal durchaus vollkommen nutzlose Spielereien aus den Taschen von Opa Q: Wenn der Aston keine Raketen hat, kann James ja auch gleich eine Horex fahren. Oder wenigstens Schreibgeräte, die gegen sämtliche Kriegswaffen-Kontroll-Gesetze verstossen. Denn dann gibt es ja auch wieder doofe Sprüche – Rakete in den Gegner und dann ein cooles (naja, jedenfalls damals) "Das Wort ist tatsächliche mächtiger als das Schwert" zottenverachtend in die Welt gebrabbelt und die Bond-Welt ist im Lot.

Aber trotz dieser Kritik bleibt das Gesehene ein sehr cooler Film. Es ist nur kein Bond, sondern ein harter und fieser Action-Thriller (naja, mehr Action….also fast nur, aber die ist gut). Das geht in den ersten Minuten los und wird dann fast bis zum Ende durchgehalten. Und gewaltätig und fies ist der Streifen auch – ebenfalls von A bis Z. So richtig mögen tut man Bond nicht, denn auch wenn die meisten seiner Sprüche trocken sind und passen wie die Faust aufs Auge (davon gibt es auch sehr viele), bleibt der Mann ein Klotz, man kann sich einfach nicht dazu durchringen, ihn so richtig zu mögen.

So, jetzt ist es zu spät, der Rest folgt morgen, schließlich muss ich ja noch schreiben, was ich aus dem Streifen gelernt habe…

syslog und postgres

Mhmm, doofe Sache:

  • Alle unsere Rechner auf das neue DXS-System ungestellt -check!
  • Skripte auf dem syslog umgestellt, damit nur noch die Logins auf dem neuen System gezählt werden – check!
  • dran gedacht, dass die syslog-Meldungen auf dem neuen System wesentlich zahlreicher sind – DOOOOHH!

Das hat leider zur Folge, dass die Datenbank von knapp 30-40GB auf 62GB angewachsen ist – obwohl jede Nacht ein Vaccum durchläuft.

Wird also Zeit, den ganzen Host zu migrieren. Plattenplatz rulez. ":-)"

Der Firefox-Wahnsinn hat ein Ende :-)

Firefox ist doof…jedenfalls wenn es darum geht, externe Programme auszuführen. Naja, das stimmt so auch nicht richtig: Ausführen geht, nur als Admin vorzukonfigurieren, welche er dann schließlich auch benutzt ist…mühselig, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Jedenfalls, wenn man nicht genau weiß, wie das Ding tickt. Und immer wieder den Quellcode lesen (in Ermangelung von guter Doku in Bezug auf Vorkonfiguration) will man ja auch nicht…ich jedenfalls nicht. Und selbst auf der Debian-Mailingliste waren die Lösungsansätze sehr verschieden. Sprich: nicht einheitlich.

Aber dank archlinux habe ich jetzt die Lösung: /etc/mailcap bzw. ~/.mailcap! Tja, das hätte man so nicht vermutet. Der Firefox setzt ja auf dem GTK-Framework auf, also sollte man meinen, er richtet sich nach dessen Einstellungen, aber ne, macht er nicht. XML, RDF (ist auch nur XML, ich weiß, aber so sieht der Satz länger aus. Und mit Erklärung der Erklärung werden es sogar zwei.) sind Teufelszeug und so modern, also nehmen wir ein einfaches flatfile. Super, da kommt man dann ja nicht sofort drauf (und er nutzt ja gnome, gtk und das Kram von freedesktop, aber die mailcap am Ende überschreibt halt einfach wieder alles ":-)" ).

Egal, der sauberen und konsistenten Konfiguration von Firefox steht jetzt nicht mehr so viel im Weg, da grummelt man einfach nur ein bisschen…grummel, grummel….

Informatiker sind..komisch

Dennis. H., nein nennen wird D. H***** hat neben mir gerade die Grenze ins Land der Informatiker-Träume und Wahnvorstellungen überschritten…. naja, angesteckt hat er mich wohl auch schon. Backup von Daten über Glasfaser auf Tape.
Aber der Reihe nach: Am Anfang stand ein Anruf und die Frage, ob es möglich sei, eine USB-Tastatur an einem PS/2-Port zu betreiben. Unsere Hardware meinte nein, die Spezifikationen und google meinen ja. Dies führte dann weiter zu grundsätzlichen Gedanken darüber, dass PS/2 und USB ja einfach nur serielle Protokolle wären. So weit, so gut.

Im weiteren Verlauf kam dann allerdings die Frage auf, ob man eine Tastatur nicht einfach über die gute, alte serielle Schnittstelle anschließen könne. Auch nicht weiter wild, nur bleiben dann wohl die Hot-Plug-Fähigkeiten auf der Strecke. Dann fiel das Wort SATA…wobei es theoretisch ja auch gehen sollte.

Aber am Ende war die Idee, Backups über Fiber-Channel und Glasfaserleitung auf den Kassettenrekorder daheim zu speichern….naja, irgendwie glaube ich, da gibt es praktische Probleme. Aber D.H. wird auf seinem blog bestimmt eine Gegendarstellung zu diesem Eintrag veröffentlichen.

[Update]

Das hat er nun auch gemacht ":-)".

Und um den Wahnsinn noch zu vertiefen: Am Ende des Tages kamen Gedanken auf, wie man Infrarotlampen (für Ferkel) und serielle Infrarot-Adapter nutzbringend zusammenbringen könnte…tja, da will man einfach nichts mehr zu sagen.