gruppenkasper.net ist umgezogen

Da Aiko seinen Webserver-Betrieb zum Ende diesen Jahres einstellt, musste gruppenkasper.net leider umziehen.

Das ist mit diesem Post geschehen…mal sehen, ob alles funktioniert, schließlich habe ich das Blog gleichzeitig auch auf die aktuelleste WordPress-Version geupdated – was natürlich auch, einer alten Tradition folgend, ein neues Theme zur Folge hat.

An dieser Stelle noch ein dickes Dankeschön an Aiko für die Hosting-Dienste!

Die Qual der Wahl – Jabber-Server

Warum sollte es bei Jabber-Servern auch anders sein als bei den Clients – es gibt zuviele. ":-)" Aber egal, bei den Clients habe ich mich ja schon so gut wie entschieden (gajim kann VIEL mehr als pidgin) und auf der anderen Seite der Infrastruktur ist die Sache jetzt auch viel klarer – Openfire finde ich total sexy.

Ich weiß, dass ich mich bestimmt von der tollen Oberfläche blenden lasse, aber es geht halt alles auch gut von der Hand: LDAP-Anbindung – ein Klick und die Daten fließen. ICQ- oder MSN-Transporter ausgewählt und zwei Sekunden später chattet man mit den Leuten, die noch in der prohibitären Welt feststecken (und ich stecke, glaube ich, bei der Rechtsschreibung fest). Zum Vergleich: Der ejabberd möchte, dass ich mich mit Erlang, einer sehr, sehr gewöhnungsbedürftigen Sprache, auseinander setze…

Bleibt die Frage, wie es um die Performance bestellt ist. Da scheint ejabberd zwar weit vorne zu liegen, aber ich habe keine Ahnung, wieviele gleichzeitige Nutzer man in der Praxis hinterher hat. Es bleibt also spannend (jedenfalls relativ. Auf der geek-Ebene.)…

Es gibt Sachen und es gibt doofe Sachen…

…und es gibt Sachen, über die ich gar nicht reden möchte, aber eben dies dem Dennis versprochen habe!

Ich habe die letzten zwei Tage fieberhaft (naja, den ersten Tag fieberhaft, beim zweiten…weniger) versucht rauszufinden, warum unser neuer CUPS-Server sein Webkleid nicht der Welt oder wenigstens unserem Netz zeigen wollte – unser alter Druckserver mit der guten Suse 7.1 hat nämlich nach tapferen Betrieb vor ein paar Tagen die Grätsche gemacht. Aber egal was, der neue Server wollte nicht, meckerte immer von wegen cgis und sowas rum.

Heute hat Dennis dann mal einen Blick drauf geworfen…jedenfalls war das wohl sein Plan: Mal kurz einen Blick drauf werfen.. ":-)" Daraus wurde dann der heutige Nachmittag, in dessen Verlauf wir dann der Lösung näher kamen. Wenn auch nur über Umwege, denn Dennis meinte, ich hätte mir den Xen-Server, auf dem der neue CUPS läuft, zu einfach gemacht (Dennis kompiliert das immer selbst, Niels macht ein aptitude install ubuntu-xen-server). Irgendwie hatte ich es dann auch noch hinbekommen, dass die Systemzeit sich im Spätherbst des Jahres 1944 verirrte, was Dennis grundsätzliches Misstrauen gegen die Installation noch weiter verstärkte.

Um es kurz zu machen und weitere für mich peinliche Details verschweigen zu können, an dieser Stelle ein ganz wichtiger Tipp: Installiert udev! Dann gibt es auch so unwichtige Dinge wie ttys und nach ein paar doofe Dev-Kumpel…naja, ich werd' wohl an dieser Stelle auf dieser Seite eine virtuelle Ein-Euro-pro-doofe-verbockte-Sache-Spardose einrichten, in die ich in Zukunft einzahlen werde.

Ach ja, der Jabber-Server läuft nach einer kleinen Operation, die rein gar nichts mit den soeben geschilderten Fakten zu tun hat, auch zur vollsten Zufriedenheit… ":-)"

[Update]
Wichtiges command in diesem Zusammenhang: rm /etc/udev/rules.d/z45_persistent-net-generator.rule

Syslog-Meldung

Hmm, da scheint der cron-job seine Arbeit wohl nicht ganz so ernst zu nehmen…

WARNING: some databases have not been vacuumed in over 2 billion transactions
DETAIL: You may have already suffered transaction-wraparound data loss.

Mal sehen, was ein händisches vacuum dazu zu sagen hat.

zwei kurze Dinge zur Nacht

  1. WordPress endlich geupdatet, so das es funktioniert. Denn irgendwie hat Gnome bzw Nautilus nicht die Berechtigungen mit übernommen..und das endet, wie ich jetzt weiß, doof.
  2. Der xorg-Treiber für die Radeons und der radeonfb vertragen sich nicht wirklich: Framebuffer-Module geladen, nachdem der GDM gestartet ist => alles wunderbar, sogar die Auflösung des Bildschirms wird automatisch eingestellt. Alles cool, also. Aber wehe, ich lade das Module VOR dem gdm, dann hängt sich das Notebook richtig weg. Selbst die MagicSys-Request gehen nicht mehr. Naja, morgen ist auch noch ein Tag, das wieder zu richten.

DELL Latitude D520 und archlinux

Hmm,

nach zweimaligen Installieren verträgt sich das Notebook fast reibungslos mit Linux. Dank Intel-Hardware sind die grundlegenden Dinge wie Platte, DVD und Speedstep kein Problem, nur das WLAN (DELL Wireless 1390, 'nen Broadcom-Ding) wollte nicht so richtig. Seit dem 2.6.20 gibt es für diesen Chip ja einen nativen Linux-Treiber, den bcm43xx. Dafür braucht man dann aber noch eine Firmware – was sich als problematisch erwiesen hat. Denn die Treiber auf der DELL-Seite funktionieren nicht, denn der Treiber meckert dann von wegen Version 4 der Firmware wäre des Teufels und so ":-)"

Naja, dank dem Internet finden sich ja schnell Anleitungen, wie man dieses Problem umgehen kann und das Ubuntu-Forum stand oben in den Suchergebnissen. Da gibt es dann auch ein DEB-Paket mit der Firmware und damit lädt dann auch der Treiber ohne Probleme. Hilft einem aber nicht weiter, denn: Der Network-Manager findet dann zwar auch drahtlose Netzwerke (z.B. GoeMobile-Neu), bekommt dann aber kein dhcp. Funktionstüchtig ist was anderes.

Naja, dann halt das ganze nochmal von vorne: Archlinux neu installiert und diesmal zu ndiswrapper gegriffen. Der mag auch die Treiber von der DELL-Webseite (und mag jetzt sogar software-Suspend, dass war vor ein paar Monaten noch nicht so) und damit bekommt man dann auch eine Zusammenarbeit mit dem dhcp-Server hin. Und WPA. Also ist alles gut an der Wirless-Front.

Die integrierte Intel-Grafik (950 GMA)  funktioniert auch out-of-the-box. Nur leider gibt es da ein ganz kleines Problem: AIGLX will nicht so richtig. Liegt aber auch etwas an arch selbst: In der aktuellen Version fahren die den xserver 1.2 und den i810-Treiber, von Xorg gibt es aber mittlerweile die 1.4 vom xserver und den neuen Intel-Treiber 2.1. Damit ist der Fehler aus der Welt (jetzt geht das auch schon, aber da muss man krude Umgebungs-Variablen setzen, alles Voodoo(tm)-Kram) und soo lange dauert das wohl auch nicht mehr, bis arch das Ding nach [core] portiert (liegt mal wieder alles an den nvidia/ati-Treibern, die kommen wohl mit der geänderten API nich so ganz klar ":-)" ). Und der xserver 1.3 in [testing] hat wohl auch noch ein paar Macken. Naja, kommt Zeit, kommt Eye-Candy.

Was mir noch gefällt: Die Akku-Laufzeit liegt irgendwo bei über 2 1/2 Stunden…was mit dem neuen xserver 1.4 noch mehr wird, denn da funktioniert dann xrandr 1.2 auch das Anpassen des backlights (das macht bei gutsy auch was her).

Weg von Ubuntu, hin zu archlinux (mal wieder)

So, dass erste Update ist durch: Ich habe wieder alle grundlegende Tools (bis auf Evolution; ein sehr doofes Stück Software, aber leider verbindet sich sonst nichts mit Exchange) installiert und das System läuft ohne Probleme. Naja, richtige Probleme bei einer Installation hatte ich zuletzt bei meinem ersten stage1-Versuch von gentoo (vorüber hier das große Tuch des Schweigens und Vergessens gelegt werden soll), aber ich hatte hier nur eine alte install-CD rumfliegen und da hätte es ja schiefgehen können.

Aber jetzt freue ich mich über meinen XFCE 4.4 Desktop. Ich find Gnome ja eigentlich sehr cool, aber unter Feisty lief es (das System im allg.) nach den letzten Updates nicht mehr sonderlich rund – und das tut es unter archlinux jetzt halt. Und als Bonus ist die CPU-Temperatur auch noch ein paar Grad kühler als bei Ubuntu. Nebenbei: Ich weiß, dass ich auch Xubuntu hätte wählen können, aber die Reviews, die ich gelesen habe, klangen nicht so zuversichtlich (zumal ich den Verdacht habe, dass das Ubuntu-Coresystem den Murks macht und die Wahl des Desktops da recht wenig ändert).

Den Wechsel der Distro habe ich dann auch gleich genutzt, um den NetworkManager über Bord zu werfen. Ich erinnere mich zwar noch gut daran, dass ich die Software immer gelobt habe, aber je länger man es nutzt (vor allem mit WLANs), um so mehr merkt man, dass z.B. häufiges Standby-Nutzen dazu führt, dass die Intel-WLAN-Karte ihren Dienst quitiert (klar: ein beherztes /etc/init.d/dbus restart löst das Problem, aber auf Dauer sollte sowas eine Software, die mir als Nutzer ja Arbeit abnehmen soll, nicht von mir verlangen). Auftritt wicd . Das Dingverspricht mir den gleichen Komfort wie sein Novell-Gegenstück, aber braucht a) weniger Speicher/CPU-Last und b) macht bis jetzt nicht die Zicken seines Vorgängers.

Ach ja, ein letztes: Thunar ist cool, schnell und leicht erweiterbar. Einfach eine Desktop-Datei nach freedesktop.org-Standard erstellt und schon werden für alle möglichen Dateien Thumbnails erstellt. ":-)" Hier gibts mehr Infos.

[Update]
Und dank der  Xorg-Treiber für die ATI X300 funktioniert jetzt auch der suspend richtig (was er unter Ubuntu im Zusammenspiel mit dem r300-Ding nicht getan hat). Nur der Lüfter dreht nach dem Aufwachen im Moment noch wie Sau, aber das lässt sich wohl mit einem restart des powernowd beheben.; bleibt nur noch ein Blick auf dieses radeon-Tool, mit dem man den Lüfter steuern kann…wobei ich aus dem Kopf nicht weiß, ob das D610 überhaupt einen Lüfter für die Karte hat. ":-)"