Sucker Punch

Sucker_Punch_poster

Boah, ist der Film schlecht. Eigentlich zumindest. Jedenfalls wollte ich das direkt nach dem Film schreiben. Aber mit etwas Abstand…

…ist das Ding immer noch schlecht. Klar: Der Soundtrack ist super und stimmig und viele Bilder sind einfach nur cool. Aber warum muss man so eine doofe Pseudo-Handlung einbauen und doofe Off-Kommentare.

Denn die Action-Sequenzen finde ich – in aller comic-haften Übertreibung – einfach gut: Ob jetzt im Alternativ-Universum-Erster-Weltkriegs-Szenario Zombie-Dampf-Soldaten mit M4-Sturmgewehren und Mechs ins Alternativ-Universum-Erster-Weltkriegs-Szenario-Zombie-Dampf-Soldaten-Jenseits geballert werden oder die vier Damen vom Grill den Orks zeigen, wie das ist, wenn man nicht gegen zwei Mimimi-Hobbits kämpft – die Bilder und die Sequenzen stimmen, der Kameramann weiß, wo der Fokus liegen soll und die Musik passt super (gut, die Kulissen sehen irgendwie alle geklaut aus [Dragonheart und I Robot lassen grüßen]…egal, von den Bildern passt es…ja, der Schnitt ist manchmal auch etwas zu hektisch…aber das hier soll der Absatz mit den positiven Sachen sein…also Schluss jetzt).

Aber (ein Wort, dass in diesem Text viel zu häufig vorkommt) dann die doofe, doofe, idiotische Rahmenhandlung. Mit Pseudo-Charakterentwicklung (Nein, wir können das nicht tun…Ja, wir schaffen das…boah!) und nervigen Verschachtelungen. Ich fand die Laberei in 300 ja schon bescheuert und aufgesetzt und dann treibt er das hier noch weiter…in 300 war das Gerede wenigstens innerhalb der Action, als Off. Ne, in Sucker Punch wird während, neben, vor, über und beim Nachbarn der Handlung sinnlos Luft für noch sinnlosere Worte verbraucht.

Also heißt es warten auf den Director’s Cut oder aber den Viewer’s Cut – nur Action, keine doofe Rahmenhandlung…nur Babes, Waffen und Alternativ-Universum-Erster-Weltkriegs-Szenario Zombie-Dampf-Soldaten-Orks.

Rating: ★★★☆☆ 

Eines Tages musste es ja passieren…

Und heute habe ich festgestellt, dass es so ist: Ich hab’ den Überblick über meine DVD-Sammlung verloren. Es ist nicht so, dass die in die tausende geht, aber ein paar Filme sind es mittlerweile schon und ich kann mir Sachen halt auch doof merken.

All about Eve sollte es also sein, den habe ich jetzt doppelt. Und ich glaube, ich hatte mich letztens noch über Dennis aufgeregt, als er sich Underworld zum zweiten Mal gekauft hat :-)

DVDs verwalten, aber womit und wie komm ich von unterwegs ran

Da Activision/Blizzard es dieses Jahr geschafft hat, mich als Kunden zu vergraulen muß ich mein schwer verdientes Geld irgendwie anders auf den Markt bringen. Was liegt da näher als es wieder völlig sinnlos in DVDs und CDs zu investieren :)
Sonntags liegt bei uns in der Post in der Regel Werbung von Saturn, ProMarkt oder MediaMarkt und man gewinnt schon mal einen ersten Überblick darüber, ob sich ein Ausflug dahin lohnt. Meistens findet man dann Vor-Ort noch das ein oder andere Sonderangebot und so wächst die Medienbibliothek kontinuierlich. Inzwischen hab ich die 400er Marke bei Filmen auch hinter mir gelassen, bei den CDs weiß ich es nicht so genau, schätze aber 550 in etwa werden das sein.

Jetzt kommen wir zum eigentlich Problem des ganzen, wenn man nämlich im Saturn steht und da z.B sieht “Resident Evil – Apokalypse” für 9,99, was geht da in mir vor? Richtig,  Trashfilm im Sonderangebot sogar Special Edition, nehm ich mit … Zuhause angekommen beim einsortieren fällt einem dann auf, dass da schon eine Special Edition eben dieses Films steht… Wer mich kennt weiß, dass ich sowieso ein schlechtes Gedächtnis habe, insofern war das nur eine Frage der Zeit.
Wie verhindert man nun das soetwas nochmal vorkommt? Man schreibt erstmal auf, was man so hat. Für den Anfang tut es ja erstmal eine Liste mit Titeln, die druckt man aus und hat sie unterwegs dann halt dabei. Kann man auch toll altmodisch noch Notizen drauf machen, ist aber totale Papierverschwendung und zusammen 1000 Einträge nehmen auch schon recht viel Platz weg, also will man das ganze doch lieber in elektronsicher Form.
Früher hatte ich dazu mal eine OpenDB laufen, die allerdings irgendwann zwischen 2005 und 2009 mal gestorben ist, weil der Rechner in der Abstellkammer (GeForce, Athlon, 10 Festplatten, abgeschlossener Raum) irgendwann abgeraucht ist. 
Nun hab ich bisschen darüber nachgedacht und mir sind noch ein paar Features eingefallen die mir z.B. bei OpenDB fehlen würden:

  • Vernünftiger Massenimport z.B über ISBN, IMDB-ID
  • eine Wunschliste, bzw Verknüpfung zum Amazon-Konto
  • eine Vorschlagsliste, was mir noch so Gefallen könnte anhand meiner Bewertungen z.B in der DB selbst, bei Amazon, IMDB oder sonstwo
  • Ausgehend von dieser Vorschlagsliste müßte dann eine Suche bei lokalen Shops erfolgen z.B über die Prospekte oder Onlineportale, die mich über Interessante Angebote direkt per Mail, SMS oder sonstwie informiert. Ein Umkreis für die Suche sollte einstellbar sein (20KM fahr ich ja auch mal), da wäre dann auch schon interessant wie da der Spritpreis gerade ist und wie das den Produktpreis ändert.
  • Dann kann man natürlich auch soweit gehen und das mit z.B sowas wie Facebook verknüpfen, das mir sagt “hey, bei Niels im Ort gibt’s Montag eine Stereoanlage für 10Euro weniger als bei Amazon”
  • das ganze noch mit Exchange/Outlookkalender abgleichen, könnte ja sein das ich nächste Woche in Hamburg bin wo es irgendwas tolles gibt, was hier grad ausverkauft ist oder deutlich teurer
  • Super wäre dann noch eine App für’s Handy das einfach Barcode über die Kamera scannt und mir sagt ob ich den Film schon habe, ohne das ich erst die Liste durchsuchen muß
  • AudioCDs sollten da natürlich auch direkt in digitaler Form abgelegt werden können, sprich sowas wie ShoutCast sollte das auch können

Niels fand die Idee auch gut, jetzt suchen wir nur wen der uns sowas schreibt. Unser Informatikstudent und Hardware-SHK (studentische Hilfskraft) suchte zwar ein Projekt, aber der fand das doof.
Gestern hab ich mal versucht das Ganze an die TU-Wien outzusourcen, aber irgendwie fand Karo das nicht interessant genug, mit dem Hinweis ich soll es mal bei den Medieninformatikern versuchen …
Mal schauen, demnächst ist ja Wochenende vielleicht probier ich mich da auch einfach selbst mal dran, sowas rudimentär für meine Zwecke zu basteln :)
Oder ich schreib das als Feature-Request an Google für meine inzwischen dahin umgezogene Domain, da gibt’s ja immer diesen Codesummer oder wie das heißt.

Bitch Slap

… hmmm …. das erste Gefühl nach dem Film ist: Was für ein grandioser Scheiß :-)

Dennis hat ja irgendwas von “sowas wie Sin City” erzählt – da ist jetzt aber nix dran! Das Ding ist halt schön durchgestylt und dieses billige Composite ist bestimmt auch mit Absicht so gemacht, aber von der Coolness und (gerade) der Story  sind da Welten dazwischen.

Niels meint: ★★☆☆☆ 

Transformers – Der Film

Hmm, hmm. Das war also der Film Transformers. Obwohl: Eigentlich war der Film recht gut. Auf jeden Fall gute Unterhaltung für einen Abend (und die große Leinwand bringt den Film erst recht zur Geltung).

Die Roboter sind der Hammer! Wenn jemals Autobots oder Decepticons auf der Erde landen sollten (hmm, vielleicht war das Alster jetzt doch zuviel…), bewegen sie sich bestimmt wie in diesem Film. Einfach nur Hammer.

Allein wegen dieser Special-Effects lohnt sich der Kinobesuch – wobei: Der Rest der Zerstörungsorgien ist auch sehr schön gemacht. Da weiß man, wo die Herren Spielberg und Bay das Geld verbraucht haben.

Nachdem ich jetzt hoffentlich jeden von dem Besuch eines cinematographischen Vorführtheater überzeugt habe, um eben dieses Machwerk in seiner Gänze zu betrachten und sich an den Bidern zu ergötzen, noch ein paar weitere Anmerkungen.

Zuerst:

Das Ding ist definitiv kein Anwärter für die Kategorie "Bester Film 2007", dafür hat die Handlung einfach ein paar zu große Lücken. Dafür stimmt der Humor, ich hab' mich köstlich amüsiert (obwohl ich angeblich eh nie oder aber im Keller lachen würde) und da sind ein paar richtig gute Gags und One-Liner drin.

Zweitens, und dann, äh, drittens kann man viele Dinge durch und aus Transformers lernen.

  • Wenn man seine Kreditkarten-Nummer angibt, verbindet einen der indische Telefonzentralen-Mitarbeiter direkt mit dem Krisenzentrum des Pentagons. Gut, man muss sagen, dass man Soldat in einem Krisengebiet ist (wobei Regierung durch die Karte wahrscheinlich weiß, wer man ist. Und wo man wohnt. Und Kriegsdienst leistet).
  • Raumschiff Enterprise (die alte, mit dem alten, dicken Mann als Captain) lief bzw. läuft in USA im Radio
  • Man sollte sein Auto gut behandeln…man weiß ja nie, ob dass Ding sich nicht verwandelt. Naja, im Grunde sind wohl alle technischen Geräte gefährdet, auch japanische Handys aus dem hohen Norden.

300

Der erste Gedanke nach dem Film: So hätten die Kampfszenen bei Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs aussehen sollen, wenn Peter Jackson Filme wie früher gemacht hätte…oder zumindest illegale Rauschmittel im Überfluss konsumiert hätte.

Insgesamt hat 300 mir gut gefallen, nur die wirklich langweilige Liebesgeschichte hätte man auch weglassen können, dass wirkte ingesamt nicht rund: Meucheln, enthaupten und verstümmel – Pause (Frau heult zuhause rum) – und weiter gehts mit bestimmt nicht lizensierten Amputationen und groben Operationen am offenen Herzen.

Nebenbei – wichtige Dinge, die man bei 300 lernt:

  • Spartaner sind gewerkschaftlich organisiert, jedenfalls wird die Mittagspause vom Vorarbeiter eingehalten (mit gesundem Obst).
  • Die greißen Opa-Chefs von Sparta sind entweder Bastard-Abkömmlinge des Imperators oder aber viele, viele kleine Yoghurts (may the schwartz be with you!)
  • Leichen scheinen sich gut als Mörtel zu eignen

Mir fallen bestimmt noch mehr Sachen ein, dann werden die hier nachgetragen. Schlussendlich bleibt festzuhalten: Der Film lohnt sich und auf der großen Leinwand kommt das Gemetzel auch gut rüber – die Gewalt ist so maßlos übertrieben, dass man auch kein schlechtes Gewissen haben muss (und eine emotionale Bindung zu irgendeinem Charakter auf der Leinwand kommt erstmal gar nicht auf ":-)" )

Casino Royale (Bond, die 21ste)

Wooho, endlich mal wieder Kino. Und deshalb folgt mit – mit etwas Abstand – auch ein kleiner Rückblick auf den Film.

Auch zwei Wochen später bleib' ich dabei: Das Ding ist kein richtiger Bond. Da fehlt einfach zuviel:

  • doofe Sprüche (und ich meine richtig doofe Sprüche)
  • übermäßiger Frauen-Verschleiß (es kann sein, dass hier die kindliche bzw. früh-pubertäre Erinnerung täuscht, aber in den Zeiten von Moore oder Connery hat Bond mehr Frauen VOR dem Theme-Song vernascht als der gute Herr Craig in über 120 Minuten), aber sowas passt wohl nicht ins neue Jahrtausend und bestimmt ist es auch latent frauenfeindlich, aber zu einem Bond gehört das halt dazu. Ebenso wie
  • bunte, gerne auch mal durchaus vollkommen nutzlose Spielereien aus den Taschen von Opa Q: Wenn der Aston keine Raketen hat, kann James ja auch gleich eine Horex fahren. Oder wenigstens Schreibgeräte, die gegen sämtliche Kriegswaffen-Kontroll-Gesetze verstossen. Denn dann gibt es ja auch wieder doofe Sprüche – Rakete in den Gegner und dann ein cooles (naja, jedenfalls damals) "Das Wort ist tatsächliche mächtiger als das Schwert" zottenverachtend in die Welt gebrabbelt und die Bond-Welt ist im Lot.

Aber trotz dieser Kritik bleibt das Gesehene ein sehr cooler Film. Es ist nur kein Bond, sondern ein harter und fieser Action-Thriller (naja, mehr Action….also fast nur, aber die ist gut). Das geht in den ersten Minuten los und wird dann fast bis zum Ende durchgehalten. Und gewaltätig und fies ist der Streifen auch – ebenfalls von A bis Z. So richtig mögen tut man Bond nicht, denn auch wenn die meisten seiner Sprüche trocken sind und passen wie die Faust aufs Auge (davon gibt es auch sehr viele), bleibt der Mann ein Klotz, man kann sich einfach nicht dazu durchringen, ihn so richtig zu mögen.

So, jetzt ist es zu spät, der Rest folgt morgen, schließlich muss ich ja noch schreiben, was ich aus dem Streifen gelernt habe…

Das Parfüm

Tja. Lange hat es gedauert, aber nun gibt wieder eine Meinung zu einem Kinofilm auf gruppenkasper.net (und es hat sogar noch länger gebraucht, da ich auf speichern statt veröffentlichen gedrückt habe…naja, muss ich die Kinokarte mal suchen und den Beitrag zurück datieren).

Vorweg: Ich habe das Buch nicht gelesen und werde dies wohl in absehbarer Zeit auch nicht tun. Und ich fand den Film langweilig.

Das geht ja am Anfang noch recht lustig los: In bester Monty Python-Manier (man erinnere sich an den Sketch mit "every sperm is sacred…") bekommt die Frau während der Arbeit mal kurz ihr Kind und weiter geht's. Ich weiß, das klingt in Zeiten von Globalisierung, Massenarbeitslosigkeit und Praktika-Ausbeuterei (so, mal wieder ganz viele Trend-Wörter verwurstet) normal und kratz keinen Hund mehr, aber zur damaligen Zeit sah man das wohl etwas anders: Da wird ruckzuck die Lebensberechtigungskarte eingezogen und das Kind ins Heim gegeben.

Da entwickelt es dann einen hyper-empfindlichen Geruchsinn, der die Midi-Chlorianer ersetzt und ihm quasi Jedi-Kräfte beschert (Äpfeln blind ausweichen und solche Dinge). Nur fehlt unserem Franzmann der Obi-Wan und folglich verfehlt er der dunklen Seite der Macht und bringt Frauen um, um ihren Duft zu konservieren und daraus das weltbeste Parfüm zu mixen.

Sowas klingt für den Otto-Normal-Bürger wie purer Wahnsinn, aber im Film klappt das alles wunderbar. Weiter will ich erstmal nix weiter zu dem Film anmerken (ich ergänze das bestimmt die nächsten Tage noch.

Ich fand ihn halt nicht so toll. Am Anfang fand ich die Bilder noch schön, wie sich sein Geruchsinn entwickelt, sowas halt. Aber das Ding war halt booring!!! (wie Homer Simpsons sagen würde) und fällt damit in die Neay-Kategorie.

Bald werden ein paar Reviews nachgereicht

Bald habe ich wieder mehr Zeit und dann reiche ich auch noch so Filme wie.. mal nachdenken: Narnia, Dick und Jane, der Rest fällt mir gerade nicht ein Ach doch, Harry Potter.

Naja, jedenfalls gibts Nachschub, dass sollte dieser Post ausdrücken.

[Update]
Ach ja, der meiner Meinung nach recht…langweilige neue Film von Spielberg kommt auch noch eine Beschreibung. München.