“willst du das verkaufen?”

Ich hab heute morgen beschlossen mich mal wieder bei meiner Bank blicken zu lassen und wo ich schon im Ort war, kurz bei meinen Eltern vorbeizuschauen. Die waren nur grad auch unterwegs, kamen aber 5 Minuten nach mir auch heim, ich sollte vielleicht nächstes mal doch vorher anrufen.
Beim Kaffee erstmal erzählen lassen wie deren Urlaub so war, die waren eine Woche in Reit im Winkl. Laut Aussage beider Elternteile ist es da wohl nicht mehr so wie früher. Da ich da seit ca.17 Jahren nicht mehr war, wird das wohl stimmen nehme ich an.
Da ich schon mal da war und mir das eh für den Urlaub vorgenommen hatte, hab ich dann mal spontan beschlossen mein kleines Auto von Innen zu reinigen. Es ist schon erschreckend wie viel Dreck und Müll sich in einem handelsüblichen Corsa so verstecken lassen. Nach knapp zweieinhalb Stunden war ich dann auch irgendwann mal fertig, meine Mutter hat mich schon zwischendurch mehrfach ausgelacht …
Komplett durchgesaugt, Innenraum komplett abgewaschen und Scheiben mal gründlichst gereinigt. Von neu kann man da zwar nicht reden, aber ich glaub so sauber war der seit 10 Jahren nicht mehr … von innen jedenfalls.

Mein Vater spekuliert jetzt ob ich den verkaufen will und meine Mutter unterstellte irgendwas von “mit wem rumfahren”, beides irgendwie falsch, wollten sie aber nicht glauben.

Noch kurz erwähnt sei, meine Eltern besitzen nun einen Gartenstuhl weniger, der hat mein Gewicht von um die 62kg nicht ausgehalten. Meine Mutter weiß nun das in meinem alten Computer der CD-Brenner oben ist und das DVD-Rom keine Urlaubsfotos brennen kann. Außerdem hat sie festgestellt das man die Kamera auch direkt an den Fernseher anschliessen kann, wobei mein Vater gleich mal gelernt hat das VGA-Bilder auf HD-Fernseher nicht so toll sind.
Da frag ich mich wozu die ne moderne Digitalkamera haben wenn die damit nur Bilder machen, die jedes Handy besser hinbekommt, aber das klären die jetzt untereinander :)

Urlaub!

Thomas ist seit Montag zurück aus dem Urlaub und ich hab jetzt erstmal 10 Tage Urlaub. Professionelle Zeitplanung wie ich finde, genug Zeit um über die vergangenen zwei Wochen zu berichten, aber zu wenig um noch irgendwas groß anzufangen :)

Auch wenn es heute morgen erst aussah als würde der Tag katasrophal werden und schon mich in Gedanken schon um Punkt 1500 an der Zeiterfassung stehend sehen, hat es sich doch noch erfreulich entwickelt.
Gut gelaunt aufgestanden, fahre los und steh schon vor meiner Haustür im Stau. Angeblich sollen Teile der A7 und der B3 gesperrt sein, jedenfalls standen die Autos schon vom Kreisel am Kiessee entlang. Spontan also Ortsumgehung genommen um dann in der Stadt längere Zeit im Stau zu stehen …

Trotzdem noch gut gelaunt etwas später als sonst also an der Uni angekommen, auf dem Weg zum Büro erstmal Kaffee verschüttet, ein freundliches “guten morgen” zu unserer Praktikantin und ein freundliches “Moin” zu Thomas, Tasche abstellen und zur Zeiterfassung laufen… Wird Zeit das so ein Teil auch am Hintereingang installiert wird.
Ein paar Minuten später war dann auch Niels da und beschrieb während er sich hinsetzte erstmal den bevorstehenden Tag, Serverausfall, SAN kaputt was man sich halt in meiner Situtation so wünscht. Um 0900 erstmal kurz Kaffee und Kuchen in der IT-Hotline und kurz vor zehn klingelte dann tatsächlich das Diensthandy: “das Rechenzentrum meldet eine Störung im SAN, drücken sie neun und raute …”, na herzlichen Dank!
Hat uns dann zum Glück nicht betroffen, zumindest mich nicht, es war zwar von ESX die Rede, aber für die Maschinen bin ich ja nicht zuständig, hauptsächlich war wohl das WinFS betroffen :)

Um kurz vor 11 trafen dann Sebastian und Alexandra ein, mit Kuchen. Genauer gesagt mit Schwarzwälderkirschtorte für mich. Ich hatte am Freitag erwähnt das ich die gern esse, aber wer rechnet denn damit, das man mir sowas auch mitbringt … sehr lecker jedenfalls, auch wenn Alli meinte es wär das erste mal das sie die gebacken hat. Viel besser bekommen meine Mutter und Oma das aber auch nicht hin, ich weiß nun also wer mir ab nun öfter mal Kuchen backen kann :)
Niels hat schonmal Haselnusstorte vorbestellt, Erdbeerboden und Quarkschnittchen stehen dann auch noch an.

Nach dem Mittagessen haben wir uns dann nebenher ein wenig über die Zukunft unseres DXS-Systems unterhalten, da hatte ich am Vormittag auch schon ein wenig dran rumgespielt. Ich bin mit dem Ubuntu ja nicht so zufrieden, Thomas ist es egal solang es läuft, der Niels kann sich auch mit Testing anfreunden. So wird also demnächst vermutlich wieder von Ubuntu auf Squeeze gewechselt. Das Squeeze mit dem ich bisher gearbeitet hab, ist natürlich eine Desktopinstallation auf der Platte, aber Niels meinte das kann ja höchstens zwei Wochen dauern, das umzurüsten, schlau wie ich bin hab ich dem mal nicht widersprochen.
Eigentlich hatte ich mich auch schon seelisch auf mehrere Tage vorbereitet um unsere Skripte an Squeeze anzupassen, so mit usplash, startup und so. Vor allem weil mein AuFS nicht mehr so wollte wie ich.
Niels wollte natürlich das Squeeze diskless läuft, bevor ich in Urlaub gehe … das war so um kurz nach drei, da hatte ich es immerhin schon auf den Server kopiert und festgestellt das AuFS kaputt ist und schon 3 Kernel durchprobiert.
Aber ich wär ja nicht ich, wenn ich mich von sowas beeindrucken lassen würde. Lilith (meine Desktopprecision) bietet jetzt also via PXE drei Bootoptionen an: DXS produktiv, DXS Test mit Ubuntu und Kerberos und *Trommelwirbel* Squeeze diskless mit Kerberos, 2.6.35.3-custom-kernel.
Die mounttab sieht jetzt auch nicht mehr so scheiße aus wie früher; der usplash funktioniert richtig, sprich ist bunt und bewegt sich und die authentifizierung erfolgt am ActiveDirectory. Das Bootscript ist nun auch stratup/upstart-Konform, Das Xorg-Script baut nun auch eine korrekte Config wenn man keine Nvidiatreiber ins System wirft, sprich stellt nun die korrekte Auflösung da.
Damit man das auch zeigen kann hab ich dann noch fix den automounter installiert und war fertig, vor Urlaubsantritt :D

Ich glaub auf der Enterprise hätte ich wirklich einen passablen Mr.Scott abgegeben, so ein Warpantrieb ist sicher genauso simpel zu warten.

Musikgeschmack

Ich lasse mich morgens von wie viele andere Menschen gerne vom Radio wecken, da läuft bei mir Radio21. Früher haben die nur Classicrock gespielt, also hauptsächlich so Zeug rund um die späten 60er bis in die frühen 80er. Irgendwann haben die auch angefangen noch modernere Musik einzubauen, das geht sogar soweit das ich dadurch sogar unfreiwillig um Eurovision Contest teilhaben durfte …

Im Internet findet man viele Hinweise darauf, das der Mensch ein Gewohnheitstier ist und Veränderungen im Allgemeinen nicht sehr aufgeschlossen ist, in diese Rubrik falle ich auch. In einem anderen Beitrag hab ich schonmal erwähnt das ich kaum “moderne” Musik höre, sondern hauptsächlich Zeug das ich in jüngeren Jahren bereits gehört hab und auch kaum CDs besitze deren Erscheinungsdatum vorne mit einer 2 anfängt.

Neulich hab ich mir mal eine Liste des Rolling Stone Magazine angeschaut, genauer 2 Listen: die Top500 Alben bis 2005 oder so und die Top500 Lieder aus etwa dem selben Zeitraum. Einiges davon steht auch in meinem CD Regal, vieles kenne ich bestenfalls noch nebenbei und vieles andere konnte ich nicht im Ansatz zuordnen.

Heute morgen hab ich dann mal ein kurz den Niels dazu befragt, sprich einen Interpreten genannt und dann kurz überlegt was dessen Meisterwerk ist. Bei Madonna waren wir uns zum Beispiel einig das “Don’t Tell Me” wohl bisher das beste Stück war, bei den Rolling Stones waren wir uns nicht im Ansatz einig da sind meine Topkanditaten Start Me Up und Satisfaction, konnte Niels nicht verstehen. Dagegen findet Niels Bon Jovi’s Blaze Of Glory unangefochten, was ich wiederum nicht verstand, das ist zwar nicht schlecht, aber die haben deutlich bessere Stücke gemacht.
Da sich mein Musikgeschmack mit der Zeit auch ein wenig wandelt, dachte ich mir so, wäre es vielleicht eine gute Idee das mal festzuhalten was man aktuell so hört. Und so hab ich beschlossen mal meine Favoritenliste aus meinem Mediaplayer hier her zu kopieren, ich muß das nur noch ein wenig sortieren, entweder nach Interpret oder halt nach absoluter Beliebtheit. Wobei ich mir da noch überlegen müßte wie gut ich die Stücke wirklich finde im Vergleich untereinander.

Wish You Were Here dürfte da die Nummer 1 bleiben, aber bereits der zweite Platz ist schwierig, da kommen neben Guns N’Roses Estranged, Sweet Child O’Mine noch Pink Floyd’s Comfortable Numb, Annihilator mit Sounds Good To Me, Europe – I’ll Cry For You, U2 – Pride und Where The Streets Have No Name, Emerson, Lake & Palmer – Lucky Man und diversen Dream Theater Stücken noch einige eher unbekannte Stücke zum Zuge.
Dann gilt noch zu unterscheiden zwischen musikalisch (Niels nennt das Gefrickel)  bedeutend, da dürfte Sweet Child O’Mine weit vorn liegen weil ich das Riff so mag, Shine On You Crazy Diamond wäre dabei, genauso wie Trial Of Tears, Rubina’s Blue Sky Happiness, The Best Of Times, Enter Sandman, Karn Evil 9, Africa …
Und Stücke deren Text ich sau gut finde oder zumindest in Teilen, dann wären auf einmal auf Queensryche, Whitesnake und Bob Dylan vertreten, die ich eher weniger höre.
Vermutlich haben die Lyriken sogar eine eigene Seite verdient, beim durchlesen diverser Pink Floyd und Dream Theater Texte in den letzten Wochen dachte ich schon manchmal “das ist gar nicht mal so unschlau was er da singt”.
Das werde ich dann wohl während meines Urlaubs mal versuchen umzusetzen, ab Mittwoch hab ich jedenfalls erstmal 10 Tage Ruhe vor Ubuntu, ActiveDirectory und dem leidigen “dokumentieren was man anstellt, damit es andere auch verstehen” :)

Ubuntu und ActiveDirectory

Ubuntu ist ja eigentlich auch Linux. Angeblich basiert das auch auf Debian. Man könnte also meinen, das es sich auch halbwegs so verhält wie ein Debian.

Diese <setzen sie hier viele Schimpfwörter ein> machen da nur leider immer irgendwas so völlig anders, das ich mehr Zeit damit verbringe, Ubuntu dazu zu bewegen sich wie Debian zu verhalten, als mit meinem eigentlich Problem. In diesem Fall halt Authentifizierung am AD.
Wie das unter Debian in 5 Minuten geht steht ja unten, unter meinem Ubuntu geht das anders -.-
Die Kerberosgeschichte ändert sich nicht, das ist auch durchaus positiv, heißt für mich, das die Ubuntuleute davon zuwenig Ahnung haben um es kaputt zu spielen. NSS scheinen sie irgendwie verstanden zu haben, zumindest funktioniert die libnss-ldap nicht so wie das in der Manpage steht. Aus einem mir nicht nachvollziehbaren Grund wollte das Teil partout nicht die Daten aus dem AD lesen, weil die Verbindung schon nicht geklappt hat, wegen falscher Credentials …
Da ich die ldap.conf von dem Debian kopiert hatte, sollte man meinen das die Credentials richtig sind, zumal sie mit ldapsearch interaktiv auch funktionieren. Warum die ldap-utils nicht so wollen wie ich, versteh ich zwar auch nicht, aber das ist unter Debian auch so. Die OpenLDAP-Entwickler halte ich ja auch für ein wenig bescheuert bzw. denke ich das deren Drogenkonsum exorbitant hoch sein muß.

Die Lösung unter Ubuntu heißt libnss-ldapd, da ist dann der nslcd bei, der sich wieder seperat konfigurieren läßt. Da die Syntax für das Mapping der Attribute nicht die gleiche ist wie beim libnss-ldap ohne d, funktioniert das linken natürlich nicht, aber das ist eher ein kosmetisches Problem.
Jetzt spricht also unser DXS-System auch mit dem AD und erzeugt TGTs für die Nutzer, immerhin.
Bleibt nur noch der Schritt die Homeverzeichnisse via NFSv4 mit sec=krb5[p|i] anzubinden, da muß ich noch ne Weile manpages lesen.

Und weil ich soviel Spass mit Ubuntu hab, hab ich mir nochmal angeschaut warum upstart und mountall mit unserer NFSroot-Umgebung nicht klar kommen, der Bug ist natürlich immer noch nicht gefixt, wozu auch -.-
Das mein lustiges Squeeze überhaupt Null Probleme mit startup hat, brauch ich wohl nicht erwähnen. Niels hat schon vorgeschlagen auf Archlinux zu wechseln…
Zumindest entwickle ich langsam einen ähnlichen Hass auf Ubuntu wie damals auf SuSE, ich vermute fast da arbeiten die selben Menschen.

Musik früher und heute

Ich hab am Wochenende mal versucht ein wenig meinen musikalischen Horizont zu erweitern. Sprich ich hab versucht mir Viva und MTV anzusehen bin dann aber irgendwie doch ständig bei VH1 gelandet.
Letzte Woche hatte ich schonmal in die 500 besten Alben und Lieder aller Zeiten laut dem Rolling Stone reingeschaut, davon kannte ich wenigstens das meiste noch vom Namen und ein Teil steht auch in meinem CD-Regal.
Mir ist irgendwie nicht ganz klar, wieso die Lieder die heute in den Charts sind überhaupt da hin kommen, ich dachte immer das berechnet sich aus den Singleverkäufen und dem was die Radiosender so spielen … Ich würd für sowas definitiv kein Geld ausgeben.
So einige Sachen die ich vor Jahren grausam fand, kann man sich  inzwischen auch anhören, Robbie Williams z.B. ist gar nicht so schlecht. Das BestOf von Take That wollte ich auch schonmal kaufen.

Jedenfalls komm ich mir ein wenig alt vor wenn ich so zwischen VH1 und anderen Sendern hin und herzappe und feststelle, “wow, der Song ist klasse aber auch schon fast 30 Jahre alt”. Damals habens sogar noch Stücke/Alben von Megadeth und Slayer in die Charts geschafft, das dürfte heute eher die Ausnahme sein. Obwohl Metallica sicher immernoch kommerziell erfolgreich sind, aber die Musik ist seit dem schwarzen Album auch eher schlechter geworden.

Ich vermisse da jedenfalls  die Gitarrenrockfraktion,  muß ja nicht mal Metal oder Grunge sein, von mir aus geht auch U2 oder Rolling Stones.
Bei Gelegenheit sollte ich mal meine CDs in eine Beliebtheitsreihenfolge bringen, da weiß ich natürlich auch schon das ich mich nicht entscheiden kann. Da sollte man vielleicht auch die Bedeutung eines Albums berücksichtigen Nirvana – Nevermind, welches ich nicht so überragend finde, soll angeblich doch sehr einflussreich gewesen sein. Ebenso wie Pearl Jam’s – Ten, welches ich schon besser finde.

Ganz zufällig hatte ich dann auf 3Sat U2 – Rattle and Hum gesehen, natürlich nur die zweite Hälfte weil ich nicht wußte das die sowas auch zeigen. Zum Glück hab ich davon die DVD selbst, das werd ich mir also auch noch mal in Ruhe ansehen. Ebenso wie The Wall und The Song Remains The Same, überhaupt sollte ich meine Musik DVDs ab und zu mal anschauen, wenn man die schon rumstehen hat :)

Linux auf dem Desktop

Wie man auf dieser Seite mehrfach lesen kann, beschäftigen wir uns beruflich viel mit Linux und setzen das auch als Desktopbetriebssystem für die Studierenden der Georgia-Augusta ein.
Wie man ebenfalls hier irgendwo nachlesen kann, hatte ich neulich mal versucht meinen Desktopcomputer daheim wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Und natürlich kann man das Ergebnis auch schon erahnen bzw. hab ich mich bei meinem Notebook bereits drüber aufgeregt…

Ich persönlich gehöre ja auch zu den Menschen die Computer nicht nur zum Arbeiten benutzen oder anders gesagt benutze ich meinen Computer daheim eigentlich zu 99% für Spiele und dafür nimmt man natürlich auch ein Betriebssystem was dafür ausgelegt ist: das gute Microsoft Windows. Damit schlage ich mich nun seit der Version 3.1 rum und bin an und für sich auch mit dem auch nicht mehr ganz aktuellen Vista Home bzw. Vista Buisness soweit zufrieden.
Momentan hab ich nur leider kein Spiel mit dem ich meine Freizeit verbringen mag, das Windows zwingend benötigt. Auch wenn Niels sich bemüht mir Starcraft 2 anzudrehen, aber ich denke das wird man wie WoW auch unter Linux zum laufen bekommen … im Fall der Fälle.
Also hab ich mich doch nochmal hingesetzt und Debian auf dem guten, alten Core2 upgedatet. Auch hier wäre neuinstallieren vermutlich schneller gegangen, aber das war eigentlich vorher klar. Die Zwischenzeit konnte ich immerhin nutzen um ein anderes Problem zu lösen.
Mein Bildschirmschoner auf dem Notebook wollte partout nicht anspringen, sobald das Gerät in den Suspendmodus wechselt. Das ist natürlich doof, so direkt hilfreich war der Niels bei der Problemlösung zwar nicht, obwohl ich jetzt weiß das wie man das mit den pm-utils geschickt umschifft, es geht aber auch einfacher:
Man setzt einfach im xfce4-power-manager ein Häckchen bei “Bildschirm im Ruhezustand sperren”, den muß man halt nur installieren … und damit willkommen an Bord der “Set Sail For Fail”, ich bin übrigens der Captain :(

Aufgefallen ist mir das natürlich erst als ich mir das Powermanagement auf dem Desktop angesehen hab und das sah irgendwie anders aus.  Nachdem ich heute morgen schon verschlafen hatte, nur um dann noch meine Nachbarn fast anzufahren, war eigentlich klar das der Tag so enden wird.

Wie dem auch sei, jetzt laufen jedenfalls mein kleines Latitude, die Precision im Büro und mein privater Desktop allesamt unter Debian/Testing mit Xfc4-Oberfläche und aktuellem 2.6.35er Selbstbaukernel. Xinerama hab ich auch hinbekommen mit den beiden Samsung Syncmaster 19 und 22 Zoll, aufgeräumte 3200×1080 Pixel warten nun darauf vollgemüllt zu werden.
Dank rsync hat das Desktop und Programme konfigurieren auch nicht wirklich lang gedauert :)
Jetzt muß ich nur noch Xine wieder dazu bringen DVDs auch abzuspielen, aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Edit: das ging doch schneller als erwartet, VLC und Xine tun wieder was sie sollen :)
Mit dem ganzen Klickibunti-Transparent-Blinki-Swoosh-Zeug sieht das zwar jetzt etwas extrem überladen aus, aber das richte ich wohl die Tage mal etwas augenfreundlicher ein.

Securityupdates und Bugfixes

Wir betreiben hier an der Universität bekanntermaßen ein größes Linuxsystem. Von administrativer Seite ist das sehr schön, es gibt 3 Server von denen einer das Mastersystem darstellt und dessen Inhalt dann einfach via cron/rsync auf die beiden anderen gespiegelt wird.
Auf dem Mastersystem kann man wenn man lustig ist via VMware/Xen oder aktuell KVM dann auch direkt testen was man grad bei den Linuxclients so eingestellt hat, theoretisch jedenfalls. Da neben mir eine Dell Precision rumsteht nutze ich normalerweise einfach die, da kann man wenigstens auf der Tastatur oder dem Gehäuse rumschlagen, wenn etwas nicht so funktioniert.

Unser eingesetztes Linux ist allerdings schon etwas betagter und verhält sich nicht mehr so gewohnt wie z.B. mein Laptop :)
Letzte Woche war ich dann der Meinung man müßte mal wieder ein paar Updates einspielen unter anderem Flash, da gab’s neulich ja mal das ein oder andere Problem … Was mir nicht direkt aufgefallen war, war die Fehlermeldung das zwar das Paket runtergeladen wurde, aber die Installation fehlschlug. Daraufhin hat sich relativ schnell jemand beschwert das Youtube nicht mehr geht.
Also kurz von Hand installiert, wenn der Paketmanager das nicht automagisch erledigt. Dabei ist dann irgendwie Udev ein bisschen kaputt gegangen, das hat mir eine Gruppe auf dem System angelegt mit einem komplett falschen Namen, weswegen die Soundausgabe dann nicht mehr funktioniert hat. Den Fehler zu finden hat mich dann schon ein paar Minuten länger gekostet.
Lösung war dann wieder super einfach, die Gruppe umbenennen, dann gehören die Sounddevices auch wieder der Gruppe “Studenten” mit der zugehörigen GID und nicht “Studenten” mit der GID 112 .. Das ist nämlich eigentlich die Gruppe “audio”.

Gestern hat sich dann noch jemand beschwert das USB-Wechselmedien nicht mehr funktionieren, das hat mich auch wieder ein paar Minuten gekostet. Fazit: PolicyKit ist totaler Mist, deswegen hab ich das auf meinem Laptop vermutlich auch nicht drauf. Zumindest funktioniert es jetzt wieder so wie es soll.
Zuerst war ich so schlau und hab einfach mal alles was an PolicyKit geht mit “result=yes” zurückgehen zu lassen, da war ich kurz gedanklich wohl woanders. Jetzt gibt er das nur noch für die Wechselmedien zurück und verhält sich sonst wie Ubuntu das voreinstellt :)

Jetzt muß ich nur noch herausbekommen warum udev und PolicyKit diesen Murks veranstalltet haben, das war irgendwie nicht so auf den ersten Blick ersichtlich. Vielleicht lass ich das auch einfach in Ruhe und beschäftige mich nochmal mit dem zukünftigen System, da gibt es auch noch ein paar Stolpersteine mit dem ndb als root-Device.

Besuch bei Saturn / Mediamarkt

In letzter Zeit stelle ich vermehrt fest, dass ich Dinge kaufe die ich gar nicht haben wollte. Das ist jetzt zwar grundsätzlich nicht so verkehrt wie es klingt, immerhin landet mein Geld so in der Wirtschaft und ich bekomm auch eine entsprechende Gegenleistung, aber kurz gesagt ist es schon ziemlich bescheuert …
Normalerweise findet man zufällig in der Werbung ein Prospekt vom Saturn oder Mediamarkt, notiert sich im Geiste was man davon kaufen will geht/fährt da kurz vorbei und fertig.
Nicht so bei mir :)
Letzte Woche wollte ich mal schauen ob die bei Mediamarkt von Dream Theater – Chaos in Motion haben, hatten sie natürlich nicht, Filter – Take A Picture auch nicht obwohl ich das auch gern kaufen würde. Mitgenommen hab ich letztlich dann Bullet For My Valentine – The Poison, Green Day – 21st Century Breakdown, Transatlantic – Whirlwind und noch irgendwas glaub ich. Mein Glück war das an dem Samsung HT-C5550 kein Preisschild stand und ich zu faul war nen Verkäufer zu suchen, sonst hätte ich jetzt wahrscheinlich eine 5.1 Anlage im Wohnzimmer …
Heute war ich dann mal bei Saturn, da war ich letzte Woche zwar schon und hab nen Stapel Filme mitgebracht, aber ich wollte ja die Chaos in Motion haben …
Natürlich hatten die das auch nicht, dafür aber das Video zu Live At Budokan, welches ich mir dann auch grad mal angesehen hab. Bei dem Petrucci sieht das irgendwie alles viel einfacher aus, ich brech mir da höchstens die Finger :(
In der Hand hatte ich noch eine der wenigen Maiden Alben die mir fehlen, aber das hab ich wohl geistesabwesend zurückgelegt, zumindest liegt es hier nicht rum. Dafür Bullet For My Valentine – Fever, Megadeth – Endgame und Billy Talent – III.
Auf dem Weg nach draußen hab ich dann noch mal nen Blick zwischen die Kopfhörer geworfen weil ich mit dem Gedanken gespielt hab mir die Sennheise MX-W1 zuzulegen (das sind schnurlose In-Ear-Teile und mit 250,-€ auch nicht grad günstig) hatten sie aber nicht da … zum Glück. Dafür standen grad zwei Mädels da rum die für ihre Ipods Kopfhörer gesucht haben, die sind jetzt stolze Besitzer von ebenfalls Sennheiser-Geräten :)
Ich besitze ja selbst auch solche kleinen Walkmandinger für den Laptop die sind qualitativ wie ich finde schon ziemlich hochwertig, allerdings wie ich vorhin gesehen hab auch weitaus teurer als die 10€ Sonydinger die wohl für nen mp3-Player auch reichen würden, wenn man eh nur Charts hört … davon ausgehend das die beiden wohl Preisschilder lesen können, brauch ich mir da wohl aber keine Vorwürfe machen.

Merkwürdige Tage

Es gibt einige Tage im Jahr, die sind ziemlich merkwürdig, gestern war so einer davon.
Ich glaube ja persönlich eigentlich nicht so an Zufälle, hauptsächlich weil einige sogenannte Zufälle in meinem Weltbild einfach viel zu absurd sind. Das sieht dann eher aus, als hätte irgendein Autor einen ähnlichen Tag gehabt.

Bilanz des Tages: einiges über Pink Floyd gelernt; festgestellt das selbst ein gutes Floyd Rose Tremolo in einer Ibanez JEM7 nicht verstimmungsfrei ist (das stell ich häufiger fest); reißende Gitarrenseiten schmerzhaft sein können; ich  mein gutes altes DigiTech RP14D wieder am Rechner anschliessen sollte; C-Dur und A-Moll die wohl häufigsten Tonarten sind; improvisieren leichter ist als man meinen sollte.

Außerdem sollte ich mir mal wieder in Ruhe das Pulse Video anschauen allein schon weil die Qualität bei Youtube einfach nicht für sowas gedacht ist.

PS Notiz an mich: wenn ich das nächste mal so schlau bin in der Nacht meinen Linuxdesktop updaten zu wollen, das ganze einfach sein lassen …

Ein paar freie Tage

Ich hab mich dazu durchgerungen mal ein paar Tage frei zu nehmen, sprich noch Resturlaub vom letzten Jahr zu nutzen.
Grundsätzlich ist schon allein die Tatsache bis mittags schlafen zu können für mich Erholung pur. Dieses früh zu Bett gehen um dann pünktlich zum Kernzeitbeginn wieder im Büro zu sein liegt mir als notorischen Langschläfer und Morgenmuffel mal so überhaupt nicht.

Eigentlich hatte ich mir auch vor genommen ein paar Dinge zu erledigen, aber irgendwie ist das meiste davon noch nicht passiert, Motivation ist halt auch nicht so mein Ding.
Immerhin hab ich es mal geschafft bei einer Werkstatt vorbeizuschauen die sich dann kommenden Dienstag mal um meinen kleinen fahrbaren Untersatz kümmern; Ölwechsel (dringend nötig), Heckscheibendichtungkleben (der Optik wegen) und Spur vermessen/einstellen, die ist nämlich seit einem Jahr nicht mehr das was ich unter gerade verstehe …
Sofern da nichts ernsthaft kaputt ist sollte sich das im Rahmen von etwa 200€ bewegen, find ich durchaus angemessen und TÜV wär erst nächtes Jahr, vorher wär ein neues Auto also eh nicht sinnvoll.
Danach war ich noch kurz beim lokalen Musikalienhandel um mir neue Saiten zu kaufen und wo ich schon mal da war hab ich mich mal etwas im Laden umgesehen.
Nun gibt es Leute (die ich nichtmal persönlich kenne) die behaupten ich wäre ein vernünftiger Mensch … in der Umgebung von Elektronik oder Musikinstrumenten setzt allerdings das logische Denken bei mir ab und zu mal aus :)

Das Ende vom Lied war ein etwa zweistündiger Aufenthalt mit einer fachlichen Exkursion über Westerngitarre; der Frage “Wieviel willst du den ausgeben” und der von mir erwarteten Antwort “Geld spielt keine Rolle”.
Es ist übrigens nicht sehr schlau in einem Verkaufsgespräch erstens zu sagen man hätte von dem Zeug keine Ahnung, zweitens zu behaupten man hätte irgendwas in der Richtung gerne und drittens kein wirkliches Preislimit zu setzen.
Lange Rede kurzer Sinn, ich bin nun stolzer Besitzer einer Art&Lutherie (Godin) Westerngitarre, Cedar Antique Burst.

Mein Glück war dabei noch das ich defintiv keine “bunte” Gitarre haben wollte, sonst hätte ich weitere 200€ mehr dagelassen. War trotzdem ziemlich unvernünftig, auch wenn das Gute Stück ihr Geld mehr als Wert ist. Und wo ich schon da war, hab ich dann gleich noch einen passenden Koffer und Gitarrenständer mitgenommen, nicht das ich sowas überhaupt brauchen würde … zumindest siehts im Wohnzimmer ganz nett aus. Jetzt muß ich nur noch entweder die Gibson Doubleneck kaufen oder versuchen bei Ebay eine möglichst gut erhaltene Ibanez JPM100 der ersten Serie ergattern, dann steht in jeder Ecke eine rum :D

Und so sieht das dann in etwa aus: Gina, sucht noch einen Namen und Karichma