Digitale Müllhalde

Lezte Woche waren der Niels und ich bei unserem Rechenzentrum zwecks Trainig für dieses lustige Gerät. Das wurde alles zentraler Massenspeicher u.a. für die Studenten der Georgia-Augusta angeschafft, wobei ich nach wie vor der Meinung bin das wir da viel Geld in ein System investiert haben das die Anforderungen nicht komplett erfüllt. Um nicht zu sagen bei einem der Ausschlagskriterien (Mandantenfähigkeit) tut es nicht was es soll. Gefordert wird das weil dies ein Kooperationsprojekt ist und da neben uns noch andere Institute drauf leben und diese natürlich im Management und im Speicherbereich irgendwie getrennt werden müssen, wegen Geld und Recht und so. Nuja, wie gesagt so ganz unseren Vorstellungen entspricht das nicht, mein Favorit von Isilon hätte zwar auch keine Mandanten unterstützt, dafür haben die das wie ich finde coolere Filesystem, außerdem hab ich da von 90% der Mitarbeiter schon die Vistitenkarte :)
Gut, haben wir jetzt also einen BlueArc-Cluster und sind offiziell auch mit dem Ding vertraute, zumindest kenn ich jetzt genug Befehle um das Ding zu zerlegen. ACLs soll man nicht über das CLI setzen, was schon doof ist, weil wir die Verzeichnisse via Script anlegen wollen, aber das wird schon. Genauso wie Quota, was zwar Soft und Hard unterscheidet, aber nur eines jeweils aktiv ist, hab ich nicht verstanden, war mir auch dann letztlich egal.
Da ich sowas zuhause leider nicht habe und in den Jahren sich doch einiges an Datenmüll angesammelt hat, hab ich da am Wochenende mal ein wenig aufgeräumt. Ich bin immer wieder beeindruckt von mir selbst, wenn ich sowas tue, da findet man dann durchaus Perlen wie einen Ordner voller Musikvideos aus den 80er/90ern, YouTube sei dank kann ich da inzwischen drauf verzichten oder diverse Backups von Subversion mit drei Millionen kaputten Versionen von Shellskripten, Perlskripte die so cool sind, dass ich ohne die Kommentare selbst nicht mehr wüßte was die genau tun und C-Code der so scheiße geschrieben ist,das ich da wenigstens nachvollziehen kann, wieso ich das irgendwann nochmal neu angefangen hatte :)
Widergefunden hab ich auch mehrere Ordner mit Screenshots und ganz grandios, wo ich schon befürchtet hab das der verschollen ist, einen Ordner mit Videos aus der Zeit von Burning Crusade die ich gern verlinken würde, ich muß sie nur noch irgendwo zwischen parken Oo
Dabei bin ich auch grad wieder über das Cover von Bullet for my Valentine gestolpert, ich mag solche Musik ja irgendwie und würde mir sowas auch kaufen, wenn, ja wenn es das denn auch zu kaufen gäbe… zumindest via Amazon und LastFM war das nicht zu finden :(
Nach der ganzen Entrümpelung hab ich mir dann überlegt ich müßte meine CD-Sammlung noch mal neu digitalisieren, jetzt wo Plattenplatz nicht mehr so das Problem ist, im Gegensatz zu 1998 wo ich damit begonnen hab, da fehlt mir (wer hätt’s gedacht) die Motivation.

Und beim Thema Müllhalde hab ich es auch geschafft den Rasen vor meiner Wohnung mähen zu lassen … weil ich mich mit dem Rasentrimmer zu blöd angestellt hab, hat das mein Vater erledigt mit dem Hinweis ich soll mir gefälligst mal nen Rasenmäher kaufen. Hat er irgendwie recht, nur gab’s Samstag bei Obi nur noch das klapperige 30€ Gerät das irgendwie nicht nach TÜV geprüft aussah

utf-8 ist der Teufel oder warum ich OTRS nicht so richtig mag

Wir setzen bei der Arbeit ja auch OTRS, um mit unseren Studenten in Kontakt zu treten. Und im Großen und Ganzen macht das ja seine Aufgabe recht gut, zumal man da einen Rattenschwanz an weiteren Funktionen andocken kann…aber: Das Ding ist nicht bis in letzte durchdacht (und die Oberfläche ist eine Zumutung!).

Sicher, ein paar Bugs sind wohl auch darauf zurückzuführen, dass wir das jetzt schon recht lange einsetzen und die Migrationen über die verschiedenen Debian-, MySQL- und OTRS-Versionen ihre Spuren hinterlassen haben. Aber bei der Datenbank bin ich heute ausgestiegen – obwohl ich da schon seit Tagen dran rumschraube: Ein Teil der Datenbank war latin1 (war so ja mal Standard für neue Datenbanken, irgendwann bei Debian 3…), der Rest schon utf8.

Egal, denkt sich der Admin von heute: Fix exportiert, recode drüber laufen lassen und wieder rein damit. Klar, war naiv von mir, denn innerhalb der Datenbank war schon alles als UTF8 kodiert…innerhalb der latin1-Tabelle…. Ich muss das bestimmt nicht verstehen und versuche auch, dass schnell zu verdrängen, hat schließlich genug meiner Lebenszeit in Anspruch genommen! :-)

Jetzt ist das ganze OTRS utf8, auch im Frondend. Folglich schnell eine Testmail an mich verschickt und festgestellt, dass alle Umlaute im Arsch sind. Glückwunsch! Kurz in den Innereien vom OTRS gewühlt, die Sendmail-Einstellungen gefunden und das Mail-Coding von base64 auf 8bit umgestellt….und nicht den Effekt bekommen, den ich erwartet hatte (sondern wahrscheinlich den, den ich verdient habe…), denn jetzt habe ich 8bit-kodierte, falsche Umlaute.

Also die S.U.P.E.R.-Doku vom OTRS samt FAQs, nicht-beantworteten Emails auf der Mailingliste und dem brauchbaren Forum durchsucht. Nix konkretes, aber es gibt wohl Probleme mit den Perl MIME::Tools vor Version 4.25. Drauf war natürlich 4.26, also eigentlich kein Problem. Egal, CPAN ist mein Freund :-)

Strike! :-) Jetzt werden auch in versandten Emails Umlaute dargestellt. Was bleibt: Unicode ist doof und OTRS auch. Zumindest teilweise…

dist-upgrade oder neu installieren?

Einfach Frage und einfache Antwort: neuinstallieren spart Zeit.

Gut so einfach ist die Frage dann doch nicht beantwortet, unsere Serversysteme die ziemlich schlank gehalten sind und wo in der Regel “nur” stable drauf läuft, geht auch ein dist-upgrade schmerzlos und in vertretbarer Zeit im Hintergrund ohne das gleich alles steht, wobei 3.0 auf direkt 5.1 doch einige lustige Dinge mit sich brachte hauptsächlich bei Exim und [My|Postgre]sql und wer hätte es gedacht openldap. Das macht man ja aber nicht sooft und wie gesagt funktioniert es ganz  gut.

Auf meinen Daddelkisten, sprich Desktop, Notebook und Desktop daheim sieht das allerdings anders aus, nur das gestrige upgrade auf dem Notebook hat den ganzen Nachmittag gedauert und nebenbei hat es mir xorg (eigene Frickelconfig) und xfce gut zerlegt. Wär ich da nur nicht zufaul meine Daten irgendwo extern zwischen zulagern, wäre eine neuinstallation definitv schneller gewesen inklusive Konfiguration der ganzen Programme. Wie immer nehme ich mir also zwei Dinge vor: 1. keine Distroupgrades auf Kisten mit denen ich arbeite, sondern gleich das installieren was ich auch brauche; 2. gleich Testing installieren.
Natürlich weiß ich jetzt schon, das ich den nächsten Rechner erst wieder 1 Jahr mit Debian/stable laufen lasse bis mir irgendwas fehlt, was man auch über Backports einspielen könnte und verbringe wieder einen Nachmittag damit zuzusehen wie das dist-upgrade durchläuft.

In der Zwischenzeit hab ich dann mal wieder ein wenig um Update des DXS Systems gesessen, mit der neuen Erkenntnis das  die Ubuntuleute Sinn für Humor haben.. Mein Problem eines NfsRoot unter Lucid ist zumindest inzwischen ein bestätigter Bug bei mountall/portmap, immerhin. Debian/unstable mit upstart bekommt das zwar aus irgendeinem Grund aus dem Stand hin, aber das kann man ja niemanden produktiv zumuten, Testing läßt sich in der Umgebung auch nicht verläßlich pflegen und stable, naja jedesmal wenn ich zu Testing wechsle kann man davon ausgehen das die Desktopumgebung nicht mehr zeitgemäß ist. Mal sehen ob der Bug zeitnah sauber gefixt wird oder ob man da wirklich mit den merkwürdigen Workarounds aus dem Bugtracker arbeiten muß.

Bei der Aktion hab ich auch irgendwie meinen virt-manager geschrotet, der zeigt jetzt keine Konsole/VNC mehr an, aber damit befasse ich mich wohl erst übernächste Woche. Do/Fr, sind wir ja beim BlueARC Training für unseren neuen Filer und nächste Woche wird das Rechenzentrum Updates im SAN einspielen, erfahrungsgemäß hält einen das von anderen Arbeiten ab.

Tuning am Lada

Niels behauptet ja immer Debian wäre wie ein Lada und Ubuntu ein aktueller Sportwagen, das seh ich natürlich etwas anders. Außerdem gehöre ich eigentlich länger nicht mehr zu der Fraktion Nutzer die immer das Neueste vom Neuesten installieren müssen nur weil sich die Versionsnummer geändert hat, im Gegenteil benutz ich Software solang wie sie halt funktioniert, entsprechend bin ich mit der Debianphilosophie für die Stable-Distribution eingentlich zufrieden und arbeite dann halt mit etwas älterer Software. Bis heute zumindest …

Man muß jetzt dazu sagen das ich kein Freund von Backports oder selbst kompilieren bin (Kernel mal außen vor), entsprechend hab ich auch nur 3 Einträge in meinen Sourcen für debs, deb-source und Security-Updates. Jetzt wollte ich mit einen aktuellen Thunderbird installieren, weil der 2er einige Sachen noch nicht so kann wie ich sie gern hätte, der 3er ist aber natürlich nicht in stable enthalten, also was tun? Richtig kurz die Repositories für squeeze hinzufügen und einfachmal ein apt-get install icedove/testing machen.

Natürlich funktioniert das nicht, das hätte mir vorher klar sein sollen, zunächst gibt es in lustigen Bug in der Lokalisation von apt, der dafür sorgt das der Cache nicht das tut was er soll, kein Problem das bekommt man hin mit APT::Acquire::Translation "none". Also weiter icedove, warum das die Debianer nicht Thunderbird nennen ist mir ja auch irgendwie egal, hängt ab von udev-1irgendwas …. wtf Oo

Niels meinte das wär normal, weil neues gnomefs und das braucht udev, naja udev-1irgendwas reagiert allergisch auf CONFIG_SYSFS_DEPRECATED=yes, also nochmal Kernel aktualisieren <.< Soweit noch kein Problem, Kernel neu, udev neu, Thunderbird, jetzt ist mein xfce kaputt. Also kaputt im Sinne von häßlich und nicht wirklich kaputt da beim Update der themes schon der ganze X-Rattenschwanz mit dran hängt hab ich mich also dazu entschlossen gleich ein dist-upgrade auf testing zu machen, das benutz ich zuhause ja auch und jetzt überleg ich grad ob eine Neuinstallation nicht schneller gegangen wäre, die Antwort ist offensichtlich: “Ja, wäre schneller gegangen”

Das Gute daran ist, das ich jetzt auch ein Openoffice 3 habe, welches etwas besser mit Worddokumenten aus Office2007 zurecht kommt. Vielleicht hätte ich auch einfach unter Linux bei Mulberry bleiben sollen. Oder aber wie Niels das macht, einfach mal alle 2 Wochen die Distribution wechseln :)

Und weil Ladatuning das Topic ist, hab ich mal geschaut warum ich eigentlich 210 Euro KFZ-Steuern zahlen darf, angeblich ist mein Auto wohl schon so alt das es nur die Abgasnorm Euro1 erfüllt… wird also Zeit für ein neues Auto, ist ja auch immerhin schon 15 Jahre alt, nächstes Jahr wäre ja eh wieder ein Termin beim TÜV.

Dennis benutzt jetzt auch Thunderbird

Da Aiko angekündigt hat seinen Mailserver zu Google zu verlegen hab ich mir da neulich auch mal nen Account erstellt. Naja, ich hab das Mailfeature aktiviert nen Google-Account hab ich ja schon länger für die Suchmaschine, News, YouTube und GoogleWave.

Nun bin ich jemand von der Sorte Menschen die E-Mails in einem Mailclient lesen und Webmailoberflächen höchstens mal unterwegs benutzen, also wollte ich einfach mal Googlemail meinem Client hinzufügen … Da ich ebenfalls zu der Sorte Menschen gehöre die Veränderungen nicht mögen (neue Wohnung, neues Büro und kein WoW mehr reichen ja auch an Abwechslung für ein Jahr), benutze ich noch Mulberry unter Vista und Linux. Unter Windows verhält sich das nur schon etwas länger etwas merkwürdig wenn man Einstellungen ändert oder in diesem Fall Accounts bearbeiten will. Es stürzt gemütlich jedes mal ab <.<

Also hab ich mir eben mal Thunderbird runtergeladen, das früher einfach mal nicht ansatzweise mit Mulberry mithalten konnte, inzwischen würd ich mal sagen bringt es alles mit was ich so benutze. Jetzt muß ich nur noch meine Adressbücher irgendwie da rein bekommen, aber so schwer kann das ja nicht sein.

Das einrichten hat zwar irgendwie etwas länger gedauert, weil ich das ein oder andere Passwort wieder mal vergessen habe, aber jetzt synchronisiert er mir fröhlich die 20k Mails aus meinen Postfächern. Eventuell sollte ich da auch mal ein wenig ausmisten obwohl es immer wieder lustig ist alte Mails zu lesen mit zeitlosen Zitaten wie “gestern ging’s aber noch”, “liegt an deinem Account”, “ich muß eh durch die Beratung raus” und “ich hab die Dreckskiste mal neugestartet”

Freitage

Was sollte man an einem Freitag morgen machen? Richtig, sich krank melden oder spontan Urlaub nehmen bzw. Zeitguthaben sinnvoll ausnutzen. Das jedenfalls sage ich mir ziemlich häufig.

Der Tag fing ganz OK an, hier ein bisschen Tickets beantworten, da mal ein bisschen schaun ob das DXS System den Serverumzug überstanden hat. Kurz schauen wie genau eigentlich unsere Authentifizierung mit Fremdsystemen funktioniert, das übliche halt.

Grad einen Account migriert als mein rsync irgendwie ins Stocken gerät, soweit nichts ungewöhnliches wenn man über das Netz arbeitet, aber von einer Partition im SAN auf die andere Partition im selben SAN sollte da nicht abrupt stehen bleiben. 5 Min später im syslog ein lustiges SCSI abort, welches häufiger auftritt und über das ich mir angeblich keine Gedanken machen brauch, zumindest behauptet das unter anderem der Hersteller des FC-HBA. Swoosh Failover greift und nochmal swoosh, SAN verbindung steht. Also “steht” nicht im Sinne von “läuft” sondern im Sinne von “nix bewegt sich mehr”.

“Haben Sie den Rechner schon neugestartet”, nö, natürlich nicht. Auch wenn es danach erstmal wieder funktioniert ist halte ich es nicht für eine erstrebenswerte Lösung, zentrale Systeme in fröhlicher Regelmässigkeit neuzustarten ohne die Ursache des Problems überhaupt zu kennen. Wenigstens ist der inzwischen auch etwas betagtere Kernel gegen was neues ausgetauscht, gab sogar angeblich ein paar Fixes beim Multipathing, naja mal schauen wie’s läuft. Das neue System ist ja schon da und wartet auf Inbetriebnahme, nach dem es nächste Woche erstmal ne lustige Schulung gibt.

Inzwischen also früher Nachmittag, Systeme laufen wieder soweit “es gab da auch noch ein anderes Problem”, “HBA kaputt”, “wird vor Montag nichts”, “könnte auch das ESX kaputt gehen” noch im Ohr such ich mir also ne neue Spielwiese: DXS uber-next-generation.

Das laufende Intrepid Ibex wollten wir eigentlisch schon längst gegen Jaunty getauscht haben, selbst Karmic wäre eigentlich bereit da hat nur noch keiner den Desktop angepasst und ich installier grad mal wieder Lucid Lynx auf einer unserer neuen R410. Die, ich muß das mal erwähnen, etwas überdimensoniert sind für das was sie tun, nämlich DHCP und NFS …

Das weiß ich aber auch erst seit letzte Woche mal wegen der Migration alle Clients nur noch von einem der 5 (inzwischen nur noch 3) Bootserver versorgt wurden und selbst die nicht ganz so üpig bestückte PE1850 hat sich dabei irgendwie etwas gelangweilt, naja jetzt stehen hier halt 3 Kisten die sich langweilen, 2 für Redundanz, eine für Testsysteme, Mastersystem, apt-mirror und mal schauen was ich da noch drauf parke.

Eine der alten 1850 steht irgendwie mit ner Fehlermeldung von Obsi rum und mit der zweiten weiß ich grad nichts anzufangen, aber sicherheitshalber hab ich mal Debian drauf installiert, da wird sich schon was finden :)

Auf dem Test-Master-”mal_sehen”-System läuft jetzt nen knuffiges Lenny mit 2.6.32er Kernel (wegen Firmware der Netzwerkkarte) und da installier ich jetzt in einer KVM mein Lucid, aber irgendwie hab ich vergessen die virtio-Dinger zu installieren entsprechend zäh läuft das grad …

Niels hat Urlaub

Es gibt Tage im Jahr da weiß man gleich beim aufstehen, dass man besser liegen bleiben sollte, wie heute halt.

Nachdem ich gestern oder besser heute morgen viel zu spät ins Bett gegangen bin, bin ich heute also schon ziemlich zerknittert aufgewacht und dachte mir “ne, heute das wird nix”.

Grad noch so pünktlich bei $Brötchengeber angekommen, gemütlich Notebook aufgestellt, Mailprogramm und Webbrowser gestartet und zack Fehlermeldung….

Da wollte doch ein Webserver partout keine Perl-CGIs mehr ausführen, sondern hat sie nur brav zum Download angeboten. Also mal geschaut warum der das macht. apache.conf in Ordnung conf.d/ alles in Ordnung, keine Fehler im syslog und auch nichts beim Syntaxcheck. Warum auch, es war ja niemand auf dem Rechner drauf der irgendwas hätte kaputt machen können.

Nach diversen trial&error Experimenten und einen Systemneustart, immernoch kein zufriedenstellendes Ergebnis :(

Doku zu Apache und Modperl durchgelesen, auf der Testinstallation alle möglichen Configs verglichen, nichts…

Nach zweieinhalbstunden mal jemanden anderen dran gelassen und fünf Minuten später ist das Problem gelöst.

Jetzt frag ich mich nur welche Depp bitteschön Programme schreibt die in Regelmässigen abständen neue Verzeichnisse unterhalb des jeweiligen wwwroot anlegt ohne dafür zu sorgen das vielleicht der Apache da auch reinwechseln darf. Und warum das nicht sofort als erstes in der FAQ steht, das solche Sachen überhaupt passieren können. Nicht das besagte Software nicht eigentlich auf ner Datenbank aufsitzt und man meinen sollte nagut dann gibt’s halt ne deutliche Fehlermeldung und ein Feature steht nicht zur Verfügung…

Nein, natürlich geht dann gleich gar nichts mehr und so als unbedarfter Admin der nie was damit zu tun hatte, sucht man sich nen Wolf. Ich frag mich echt wer sowas baut. Hint die OpenLDAP Leute sind diesmal unschuldig, aber bei denen hab ich auch noch ne Rechnung offen.

Immer der gleiche Fehler :-)

Jedesmal: Ich teste eine andere Distro, weil ich es leid bin, bei Archlinux fast alles selbst einzustellen (obwohl ich das fast immer cool finde…) und will die Distro wechseln…. und brenne zum Schluss doch nur wieder die Arch-FTP-CD ":-)"

Nur für die Zukunft, Notiz für Niels: SuSE mag ich wg Yast nicht (obwohl die Distro sau-schnell ist), Ubuntu wird mit jedem Release döofer (gibt es das Wort…egal, die Aussage steht) und Fedora 10 war eigentlich recht schick, nur bin ich pacman und aptitude gewöhnt und yum ist da noch Meilen von entfernt (genauer nicht yum , sondern scheinbar rpm bzw. die Packet-Maintainer: Da einfache Tools nachzuinstallieren artet in wildes Nachinstallieren von obskuren Paketen aus. Dazu ein dickes, fettes NE von mir).

Also zurück zu Archlinux. Irgendwie muss HAL und ntfs-3g doch zum laufen zu bringen sein…vielleicht lass ich testing dieses Mal doch weg…

Spass mit Debian Testing :-)

Vorweg: Jaja, man l&auml;sst kein (Halbwegs-)Produktiv-System unter Debian Testing laufen. Ich wei&szlig;. Eigentlich.

Wenn man seine eigenen Warnungen aber gewissenhaft ignoniert, sollte man f&uuml;r die Zukunft wissen, dass libapache2-reload-perl zwar nicht in testing existiert, aber SID wie immer die L&ouml;sung f&uuml;r fast alles ist. :-)&#160;

Kann ja keiner ahnen, dass, wenn die Debian-Typen ein Major-Update von Perl fahren, OHNE alle Module und CPAN-Module zu updaten. Naja, vielleicht erwarte ich zuviel von den Leuten. Aber ich hab' mit dem Update bis nach der Arbeitszeit gewartet. Und trotzdem hat's der Heiko gemerkt.