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26.07
2010

Standort-Übersicht mit Icinga

Wie ich hier ja schon einmal erwähnt habe, setzen wir für die Systemüberwachung unser Server und Klienten Icinga ein. Und das läuft ganz gut:

Die Konfigurationsdateien für die über 250 Windows- und Linux-Rechner werden mittlerweile per Skript erzeugt. Die dafür notwendigen Basisdaten liegen in einer Datenbank und Perl baut die Host-, Hostgroup- und Servicegroup-Configs (dabei muss man leider auch zwischen Windows- und Linux-Clients Unterschiede machen: Die Windows-Namen müssen groß geschrieben werden, da NSClient++ den Hostnamen – wenn dies automatisch geschieht – nur als Großbuchstaben zurück gibt…wieder ein paar überflüssige Zeilen Code mehr :-) ).  Irgendwann hoffe ich ja, diese Infos aus dem OTRS::ITSM zu ziehen, aber das dauert wohl noch etwas, bis ich da durchschaut habe, wie ich Hosts und Standort-Zuordungen vernünftig exportieren kann.

Jetzt haben wir zwar alle notwendigen Informationen, aber richtig interessant wird es ja erst, wenn man diese auch den Studierenden in vernünftiger Form zur Verfügung stellen kann. Am Besten bunt und einfach. Also fix Nagvis installiert und eine Übersichtskarte unserer Standorte gebaut. Aber damit war der Herr Dennis nicht zufrieden, der möchte Zoomen und Blinken und weiß der Geier. Da Nagvis sowas aber leider nicht kann (jedenfalls habe ich es damit nicht innerhalb von 5 Minuten hinbekommen), muss etwas eigenes her.

Auftritt Icinga-API: Damit ist es möglich, auf die Informationen von Icinga strukturiert zuzugreifen (die Icinga-Leute nutzen das auch selbst, bspw für ihr neues Webinterface). Nachteil (aus meiner Sicht) ist allerdings, dass man dafür PHP benötigt. Aber was tut man nicht alles für die Nutzer…  Schritt eins ist, die notwendigen Infos über die API auszulesen. Das ist kein großes Problem, die Doku dazu ist recht gut (obwohl ich ein, zwei Mal das Gefühl hatte, dass in der API-Doku Abfrage-Parameter und -objekte beschrieben werden, die die API gar nicht kennt :-) ). Für die Studierenden als interessant  befunden wurden die Infos zu Anzahl der Rechner pro Standort, Hardware-Verfügbarkeit und ob die Rechner besetzt oder frei sind.

Als nächstes kommt die grafische Darstellung dieser Daten. Da ich mit Openstreetmap nicht nach 5 Minuten zurecht kam (man mag hier vielleicht ein Muster erkennen), kommt dafür momentan GoogleMaps zum Einsatz. Auch da ist eine gute Doku vorhanden, so dass nur noch die Geo-Koordinaten der Standorte ermittelt werden müssen (Momentan habe ich diese noch manuell herausgesucht und der Datenbank gespeichert. Allerdings wäre es auch möglich, diese mittels der Adresse der Standorte per Skript zu erzeugen…allerdings hat die seperate Speicherung den Vorteil, dass man per GPS die exakten Koordinaten eines Standorts erfassen kann). Das dafür notwendige Javascript-Zeug erzeuge ich natürlich auch per Skript :-)

Aber Dennis wollte ja noch mehr: Man soll auf die Standorte klicken können, um mehr Infos zu erhalten. Gefährliches Halbwissen kommt mir wieder in den Sinn: Per CSS und Javascript kann man ja Elemente sichtbar und unsichtbar setzen… Allerdings wollte ich neben PHP nicht noch ‘ne Sprache nehmen, die ich nicht sonderlich mag und habe ich aus diesem Grund für jquery als Framework entschieden…obwohl ich das bestimmt auch sehr quick’ dirty benutze, da ich auch diesen Code über PHP und Schleifen erzeugen lasse… im Endeffekt entstehen so über 1000 Zeilen HTML aus 90 Zeilen PHP. :-) Für die Webseite selbst nutze ich Smarty als Framework – einfach, weil es durch die Trennung von Template und Skript übersichtlicher wird – klar kann man das ganze auch hardcore direkt mit PHP bauen, aber dann führt das entweder zu Kraut und Rüben oder aber – aus meiner Sicht – unnützer Mehrarbeit für die “saubere” Lösung.

22.06
2010

TouchStick deaktivieren

Ha, endlich, endlich kann ich diesen doofen TouchStick unter Linux deaktivieren! Das nervt mich schon seit Jahren: Überall findet man Anleitungen, die beschreiben, wie man sein Touchpad deaktiviert, weil der Stick ja soviel besser, cooler, schneller, usw. ist.

Aber da die von uns eingesetzten Dell-Notebooks auch die doofe Angewohnheit haben, meinen Cursor verspringen zu lassen, wenn man auch nur in die Nähe des Sticks kommt, bin ich froh, das Ding abschalten zu können. Ein einfaches:

xinput set-int-prop “DualPoint Stick” “Device Enabled” 8 0

und ich kann in Ruhe schreiben. :-)

Jedenfalls heißt das Ding bei mir so, im Einzelfall sorgt aber ein kurze Suche mittels

xinput list |grep -i stick

dafür, den Namen auf dem eigenen System rauszufinden.

18.06
2010

Google Chrome/Chromium

Hmm, ich habe kein Händchen für die Wahl meiner Browser. Egal, welchen ich nutze, alle haben sie doofe Bugs.

Angefangen habe ich mit dem Firefox, da war erst die DPI-Berechnung kaputt, dann mal wieder eine andere Kleinigkeit. Auch das Zusammenspiel mit dem Flash-Plugin war nie so beeindruckend und jedesmal, wenn der Player den Abgang machte, hing der ganze Browser im Nirvana fest (klar: auf der Kommandozeile konnte man den nswrapper-Prozess abschießen, dann lief wenigstens wieder so, dass man weiter surfen konnte – aber dass kann nicht der Standardweg sein ;-) ). Zwar kann der Firefox mittlerweile wohl auch seine Tabs einzeln absichern, so dass dieses Verhalten so nicht mehr vorkommen soll, aber jetzt will ich nicht mehr.. :-)

Der von Dennis bevorzugte Opera kam danach: An sich war da – so meine Erinnerung – nicht wirklich viel kaputt, aber da das Ding auf QT aufsetzt, passte es sich nie richtig in meinen Gnome-Desktop ein. Dann konnten die ersten Versionen vom Zehner nicht mit dunklen Desktop-Themes umgehen. In der Folge waren dann Formulare auf Webseiten der Horror – Schwarz auf Schwarz finde ich persönlich nicht bestmöglichste Kombination. Also musste wieder was neues her.

Nach einer kurzen Rückkehr zum Firefox nutzte ich jetzt Chromium. Und war da bis heute auch recht zufrieden mit. Aber dann habe ich vorhin mal die DPI-Auflösung angepasst und jetzt lese ich gerade im Bugtracker, dass das blöde Ding intern immer mit 96dpi rechnet. Waah, ist klar: Warum sollte man sowas auch als Variable definieren…schließlich sind ja alle Monitore der Welt gleich und zeigen die identische Auflösung.

Egal, jetzt habe ich die Fontgröße auf 24 gesetzt. Und es sieht fast so aus, wie der Rest des Systems. Ich verstehe es einfach nicht…

17.06
2010

Neue WordPress-Version

Hehe, heute mittag noch den Dennis damit geärgert, dass ich auf die 3er-Beta von WordPress updaten wollte….und jetzt lese ich, dass das Ding gerade veröffentlicht wurde :-)

@Dennis: Mal gucken, wann das Update voran geht :-) Muahahahaha.

[Update]
Equal goes it lose! :-)

17.06
2010

Der Skymaster DX 24 und die Firmware

Ich hab’ jetzt ja schon viele Sachen mit neuer Firmware versorgt und abgesehen vom dem einen Epox-Board, wo wir vom Schwester-Mainboard mal kurz den BIOS-Chip geklaut haben, dabei den Sockel angebrochen haben (was aber das das Board in keinster Weise beeinträchtigt hat – jedenfalls wenn man davon absieht, dass man das VGA-Kabel nicht mehr abziehen konnte, ohne danach die Grafikkarte aus- und wieder einzubauen :-) ), lief das bisher auch immer recht gut…ok, und das doofe Nokia-Telefon, was erst meine Daten gesichert hat und mir dann sagte “einspielen geht nicht mehr, ich lösche das mal für dich…”.

Gestern wollte ich dann also mal für die zukünftige Schwiegermutter den Sat-Receiver updaten, da der bei manchen Sendern mal ein, zwei Sekunden das Bild angehalten hat (Ton lief immer schön weiter). Zuerst versucht, dass OTA-Update einzuspielen, aber das wollte nicht. Dann kurz auf die Skymaster-Seite geguckt und in den FAQs (bzw. der einen FAQ) gelesen, dass es momentan auch keine Updates via Sat gibt.

Folglich führte mich der Weg – schon unter leichtem Grummeln – in den Keller, um das Nullmodem-Kabel zu suchen. Dann die Firmware samt Update-Programm von der Seite geladen, Readme geöffnet und nach Anleitung vorgegangen. Das ging recht fix und ohne Probleme.

Dachte ich jedenfalls: Nach dem Reboot der Box stand überall im Menu nur noch “error!” Das Spiel noch zwei Mal gemacht, aber jedesmal das exakt gleiche Ergebnis produziert. Egal, denkt sich der technisch versierte Mensch, versuchen wir mal ein Reset. Es hat ein paar Versuche gedauert, sich über im Internet zusammengesuchte Screenshots eine Struktur des Menüs zu bauen, da ja überall nur “error!” als Bezeichner prangte. Brachte aber auch nix, denn die Auswahl des Menüpunktes, den ich für Reset gehalten habe, kam nur ein grün-flimmernder Bildschirm…doof.

Danach folgten viele Minuten nervige Google-Suche: Ich weiß jetzt, dass das Ding kompatibel zu zig anderen Modelle ist, deren Firmware scheinbar besser, stabiler und hübscher (das glaube ich ungesehen) als die von Skymaster. Ich wollte aber ungern die Firmware eines anderen Herstellers laden, weil da immer stand, das wäre nur one-way :-) Aber in den Tiefen der Beiträge fand ich dann den rettenden Beitrag: Man muss nicht nur die Software auf der Kiste austauschen, sondern auch den Bootloader neu patchen (das steht natürlich nirgends in der offiziellen Doku, scheint dem Hersteller wohl nicht erwähnenswert zu sein [aber tausendmal erklären, dass man den richtigen COM-Port nutzen muss, nenene]).

Endlich also zuerst den Bootloader gepacht (MiniLoader4p7p5b.urt im meinem Fall) und dann die eigentliche Firmware draufgespielt (fesm072005_8p5_5p7_5p8_GER.FJ.dat). Jetzt kann die Schwiegermutter in spe auch wieder ohne Aussetzer Fernsehen gucken :-)

Zusammengefasst:

  1. Firmware runterladen und entpacken
  2. Receiver am Netzschalter hinten ausschalten
  3. Rechner und Receiver mittels Nullmodem-Kabel verbinden
  4. Am Receiver vorne die “Programm runter”-Taste gedrückt halten und den Netzschalter betätigen (nach ein paar Sekunden erscheint die Meldung, dass die Box auf Daten wartet)
  5. Am PCSerialTran32.exe starten
  6. Als Datei MiniLoader4p7p5b.urt auswählen und diese auf die Box hochladen
  7. Box auschalten und die Punkte 1-5 nochmal analog durchführen. Danach das gleiche Spiel nochmal mit der Firmware selbst, also als Datei fesm072005_8p5_5p7_5p8_GER.FJ.dat auf die Box schaffen
  8. Fertig :-)
15.06
2010

Doofes Theme :-(

Hmm,

teilweise lassen sich die Fehler beim Bearbeiten der Artikel auf das verwendete Theme zurückführen…was doof ist, denn jetzt muss ich wieder ein neues suchen…

Und die Quellcode-Anzeige funktioniert noch immer nicht, irgendwie ist also der Wurm drin. Vielleicht bei Gelegenheit nochmal alles ins Backup und neu aufgesetzt. Aber da schlafe ich noch ein, zwei mal drüber.

[Update]
Neues Theme, neues Glück :-) Jetzt sieht das Blog wieder mehr so aus, wie ich mir das vorstelle… Und die bunten Bilder sind auch wieder da ;-)

10.06
2010

utf-8 ist der Teufel oder warum ich OTRS nicht so richtig mag

Wir setzen bei der Arbeit ja auch OTRS, um mit unseren Studenten in Kontakt zu treten. Und im Großen und Ganzen macht das ja seine Aufgabe recht gut, zumal man da einen Rattenschwanz an weiteren Funktionen andocken kann…aber: Das Ding ist nicht bis in letzte durchdacht (und die Oberfläche ist eine Zumutung!).

Sicher, ein paar Bugs sind wohl auch darauf zurückzuführen, dass wir das jetzt schon recht lange einsetzen und die Migrationen über die verschiedenen Debian-, MySQL- und OTRS-Versionen ihre Spuren hinterlassen haben. Aber bei der Datenbank bin ich heute ausgestiegen – obwohl ich da schon seit Tagen dran rumschraube: Ein Teil der Datenbank war latin1 (war so ja mal Standard für neue Datenbanken, irgendwann bei Debian 3…), der Rest schon utf8.

Egal, denkt sich der Admin von heute: Fix exportiert, recode drüber laufen lassen und wieder rein damit. Klar, war naiv von mir, denn innerhalb der Datenbank war schon alles als UTF8 kodiert…innerhalb der latin1-Tabelle…. Ich muss das bestimmt nicht verstehen und versuche auch, dass schnell zu verdrängen, hat schließlich genug meiner Lebenszeit in Anspruch genommen! :-)

Jetzt ist das ganze OTRS utf8, auch im Frondend. Folglich schnell eine Testmail an mich verschickt und festgestellt, dass alle Umlaute im Arsch sind. Glückwunsch! Kurz in den Innereien vom OTRS gewühlt, die Sendmail-Einstellungen gefunden und das Mail-Coding von base64 auf 8bit umgestellt….und nicht den Effekt bekommen, den ich erwartet hatte (sondern wahrscheinlich den, den ich verdient habe…), denn jetzt habe ich 8bit-kodierte, falsche Umlaute.

Also die S.U.P.E.R.-Doku vom OTRS samt FAQs, nicht-beantworteten Emails auf der Mailingliste und dem brauchbaren Forum durchsucht. Nix konkretes, aber es gibt wohl Probleme mit den Perl MIME::Tools vor Version 4.25. Drauf war natürlich 4.26, also eigentlich kein Problem. Egal, CPAN ist mein Freund :-)

Strike! :-) Jetzt werden auch in versandten Emails Umlaute dargestellt. Was bleibt: Unicode ist doof und OTRS auch. Zumindest teilweise…

02.05
2010

Bitch Slap

… hmmm …. das erste Gefühl nach dem Film ist: Was für ein grandioser Scheiß :-)

Dennis hat ja irgendwas von “sowas wie Sin City” erzählt – da ist jetzt aber nix dran! Das Ding ist halt schön durchgestylt und dieses billige Composite ist bestimmt auch mit Absicht so gemacht, aber von der Coolness und (gerade) der Story  sind da Welten dazwischen.

Niels meint: ★★☆☆☆ 

28.04
2010

Wer denkt sich solche coolen Fehlermeldungen aus?

Fehlermeldung aptitude und lucid

Der Lada von Dennis macht sowas nicht :-)

26.01
2010

Memo an mich, die *te ;-)

Datenbank-Dumps entpacken, bevor man sie wieder einspielt! Dann muss man auch kein reset in der Konsole durchführen… ;-)

Lied für Dennis

[Update]

Dennis, ich hab’ das mit dem Video einbetten hingekriegt :-)

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